Rat Terrier


Der amerikanische Rat Terrier ging aus Kreuzungen von Glatthaar-Foxterriern mit Manchester Terriern hervor. Bereits 1820 wurden solche Kreuzungen in England durchgeführt und daraus entstanden hervorragende Rattenjäger. Um 1890 kamen die Hunde in die USA und zu diesem Zeitpunkt hatten die Terrier noch die Fellfarbe Schwarz mit loh. Amerikanische Züchter kreuzten die Hunde erneut mit Glatthaar-Foxterriern woraus die heutige dominante weiße Farbe hervorging. Ebenso wurden Beagle und Whippets eingekreuzt. Der Beagle brachte mehr jagdliche Einsatzfähigkeit und die rote Farbe mit. Schnelligkeit und Beweglichkeit hingegen kamen vom Whippet, genauso wie die Farben blau und gestromt. Der Standard Rat Terrier (der größere Schlag) wird heute von amerikanischen Jägern zur Jagd auf Eichhörnchen, Waschbären, Schwarzwild und Hirschen eingesetzt. 


Rat Terrier haben einen stark ausgeprägten Jagdinstinkt und sind hartnäckige Jagdhunde die voller Energie stecken. Dies macht sie überaktiv und sie haben den ständigen Drang in Bewegung zu sein. Diese Hunde gehören am besten in die Hände von Besitzern, die mit ihnen wirklich zur Jagd gehen. Rat Terrier sind intelligente, wachsame aber auch dickköpfige Hunde. Sie sind Fremden gegenüber meist sehr misstrauisch und brauchen oft etwas Zeit um Besuchern gegenüber aufzutauen. Sie eigenen sich aufgrund ihrer Eigenschaften hervorragend als Wachhunde.


Manche Welpen werden mit einem Stummelschwänzchen geboren. Die Ohren können entweder aufrecht stehen oder leicht nach vorne gekippt sein. Der große Schlag des Rat Terriers ist außerordentlich robust und fühlt sich im Freien richtig wohl. Die kleineren Ausgaben des Rat Terriers benötigen speziell bei sehr kaltem Wetter entsprechenden Schutz. Durch Einkreuzungen von Chihuahuas und Toy Manchester Terriern entstanden die kleinsten sogenannten Toy Rat Terrier. Toy Rat Terrier sind als Wohnungshunde zu finden. Sie sind hervorragende Gefährten, die kräftig und robust gebaut sind. Trotz ihrer kleinen Körpergröße sind auch sie sehr gute Wächter und können – wenn sie es für notwendig erachten – auch mal kräftig zubeißen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: