Riesenschnauzer


Der Riesenschnauzer hat seinen Ursprung in Süddeutschland, wo er viele Jahre als Viehtreibereingesetzt wurde. Er ging aus den rauhhaarigen Treiberhunden, rauhhaarigen Schäferhunden undmöglicherweise auch aus der schwarzen Deutschen Dogge hervor. Seit dem 15. Jahrhundert wurdendiese Hunde zum Treiben von Viehherden auf großen Almen eingesetzt. Mit der Entstehung derEisenbahn, die das Viehtreiben vielfach überflüssig machte, wurden auch die Dienste derRiesenschnauzer nicht mehr benötigt. Sie fanden einen neuen Einsatz als Wachhunde. Seit 1910 wirddie Rasse im Zuchtbuch geführt und seit 1925 ist der Riesenschnauzer als deutsche Polizei- undDiensthunderasse anerkannt. Mit seiner doch etwas furchteinflößenden Körpergröße und seiner starkenPersönlichkeit ist der Riesenschnauzer der ideale Wach- bzw. Schutzhund. Dank seiner Klugheit,Lernfreudigkeit und Ausdauer wird er sowohl als Diensthund bei Militär, Zoll oder Polizei, sowie alsRettungshund eingesetzt.


Vertreter dieser Rasse sind bekannt für ihre temperamentvolle, selbstbewusste und territoriale Art. Erhat aber auch eine sensible, gutmütige und sehr anhängliche Seite und eignet sich deshalb auchhervorragend als treuer Familienbegleithund.


Das Fell des Riesenschnauzers entspricht weitgehend dem der anderen Schnauzer und machtzweimaliges Trimmen pro Jahr unumgänglich. Im Allgemeinen ist das Haar sehr drahtig, hart und dicht.An der Stirn und den Ohren ist das Fell etwas kürzer, dafür besitzt er einen längeren Bart um dieSchnauze und buschige Augenbrauen. Wolliges Haar ist bei dieser Rasse nicht gewünscht. Es ist nichtnur aufwändiger zu pflegen, sondern unterscheidet die Rasse deutlich von seinem Verwandten, demBouvier.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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