Rottweiler


Der Rottweiler ist eine alte Rasse und seine Wurzeln reichen zurück bis ins Römische Reich. Römische Truppen wurden auf ihren Märschen von Hütehunden begleitet, die ihnen halfen, das Vieh, das später als Verpflegung diente, zu bewachen. Die Truppen kamen bis nach Deutschland, auch in eine Stadt namens Rottweil. Diese Stadt wurde ein Hauptumschlagplatz für den Viehhandel und zurückgelassene Hunde der Römer wurden als Wachhunde für das Vieh eingesetzt. Reisende Viehhändler nutzen diese Hunde ebenfalls als Bewacher von Hab und Gut. Die Eisenbahn machte das Viehtreiben zunehmend überflüssig und viele der Hunde verschwanden. Erst 1907 entdeckte man die hervorragenden Fähigkeiten des Rottweilers als Wach- und Polizeihund neu.


Der Rottweiler ist insgesamt ein recht stämmiger Hund, der nicht hochläufig oder windig wirkt. Seine gedrungene und kräftige Gestalt zeigt, dass der Hund Kraft aber trotzdem Wendigkeit und Ausdauer besitzt. Früher wurde die Rute des Rottweilers bis auf ein kurzes Stück kupiert. In Österreich (seit 2000) und vielen anderen Ländern ist das Kupieren der Rute und der Ohren gesetzlich verboten. In vielen Ländern gibt es zudem sehr strenge Zuchtregeln und Kontrollen von Erkrankungen wie beispielsweise Hüftgelenksdysplasie. Als Besitzer sollte unbedingt darauf Wert gelegt werden, dass die Hunde aus einer gesunden Zucht stammen.


Rottweiler sind ruhige, intelligente, hart arbeitende und sehr mutige Hunde, die aber auch sehr eigenwillig sein können. Anderen Hunden gegenüber kann er unfreundlich werden. Auch bei seinem Besitzer wird die Frage der Rangordnung immer wieder gestellt. Eine gute Erziehung, feste Disziplin und eine geklärte Rangordnung sind Grundvoraussetzung für ein gutes Zusammenleben. Der Rottweiler ist ein hervorragender Schutzhund, weshalb er auch im Polizeidienst sehr gerne eingesetzt wird.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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