Russian Hound


Der Ursprung des Russian Hounds findet sich wohl noch vor dem Mittelalter, wo sich Laufhunde in Russland bereits großer Beliebtheit erfreuten. Hinweisen zufolge kreuzte man immer wieder Laikas ein, um Merkmale wie die kleinen Ohren, dreieckige Augen oder die dichte Unterwolle zu erhalten. 


Im Verlauf der Jahrhunderte kam es noch zu weiteren Kreuzungen mit anderen europäischen Hounds, die den heutigen Rassetypus formten, bei dem die ursprünglichen Wesensmerkmale gut erhalten blieben. Dieser beschreibt Hunde mit relativ kurzem, dafür sehr dichtem Fell das in der Regel gelb-rot gefärbt ist. Ein schwarzer Sattel und/oder kleinere weiße Abzeichen entsprechen ebenso dem Rassestandard dieser Houndrasse. Der Körper ist etwas länglich ausgerichtet und wirkt sehr kräftig.


Der Russian Hound ist in Russland landesweit sehr populär und die Jagd auf Hasen mit diesen Hunden in Begleitung gilt als alter russischer Nationalsport. Während die Hunde früher in der Meute auf das Wild losgelassen wurden, jagen sie heute vermehrt einzeln. Eine gute Nase sowie ihre Zielstrebigkeit machen den Russian Hound zu einem ausgezeichneten Jagdbegleiter.


Der kräftige Jagdhund, mit besonders melodischem Gebell in diversen Tonhöhen, gilt als ausgeglichen und ruhig und arbeitet zielstrebig und genau.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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