Saluki


Die Geschichte des Salukis ist so alt wie die Geschichte des Orients. Der Typ wie wir ihn heute kennen ist seit Jahrtausenden in unveränderter Form bekannt. So auch auf den Alexander Sarkophagen oder in Vatikanischen Sammlungen. Das Verbreitungsgebiet des Salukis erstreckte sich über ein gewaltiges Areal inklusive Türkei, Iran, Irak, Saudi-Arabien und Syrien, weshalb er auch als persischer Windhund bezeichnet wird. Diese Hunde waren unentbehrliche und hochgeschätzte Jagdgehilfen der Nomaden und die Welpen wurden von den Frauen des Stammes aufgezogen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hunden wird der Saluki von den Moslems sehr geschätzt, da er früher der einzige Nahrungserwerber war, der das Überleben der Familien sicherte.


Der Saluki zählt mit seiner würdevollen Erscheinung und seiner schlanken Statur zu den großen Hunderassen. Er wird befedert und kurzhaarig gezüchtet. Der einzige Unterschied der beiden Zuchtvarianten besteht darin, dass der befederte Saluki eine längere Behaarung an den Beinen, am Schwanz und an den Ohren hat. Das Fell beim kurzhaarigen Saluki ist einheitlich kurz und glatt, wobei die Kurzhaarvariante selten vorkommt. Beide Fellarten sind in den verschiedensten Farben zu finden, die seltenste Farbe ist jedoch weiß. Bemerkenswert ist, dass das Fell sehr pflegeleicht ist.


Der Saluki gilt als sanftmütig, ruhig und sensibel. Er baut schnell eine sehr innige Verbindung zu seiner Familie auf und braucht viel Kontakt zu Menschen. Fremden gegenüber ist er jedoch sehr distanziert und abweisend. Wichtig ist eine konsequente Erziehung, da der Saluki nicht besonders unterordnungsbereit ist. Eine Erziehung mit Härte oder Strenge wird bei dieser Rasse nicht von Erfolg gekrönt sein. Vielmehr braucht es Konsequenz. Alles andere würde das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Hund womöglich empfindlich stören. Sein ausgeprägter Jagdtrieb sollte keinesfalls unterschätzt werden. Sobald er potentielle Beute in der freien Natur aufspürt, ist jeglicher Gehorsam vergessen. Der Saluki ist nichts für bequeme Menschen, da er viel Auslauf und Bewegung benötigt, egal ob Ballspiele im Gelände, Ausflüge mit dem Fahrrad oder ausgiebige Spaziergänge.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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