Schapendoes


Ein zotteliger holländischer Schäferhund mit sehr rauem, dichtem und langem Haar zeigt große Ähnlichkeit zu den Rassen Bearded Colli, Puli und Nizinny sowie zu vielen anderen Hütehunden Europas. Der Briard, Bearded Collie und Bergamasko werden als Ursprungsrassen des Schapendoes angesehen. Als Hund des armen Mannes schaffte er es eigentlich nie zu großer Berühmtheit und wurde daher durch Importe des englischen Border Collies verdrängt. Ab 1940er Jahren wuchs wieder stetig das Interesse an dieser Rasse und erst seit kurzem werden sie wieder gehäuft als Hütehunde kleiner Schafsherden eingesetzt und gelten so in den Niederlanden als T ouristenattraktion.


Bei der Zucht des Schapendoes wird auf Klasse anstatt auf Masse gesetzt und selbst große Züchter haben selten mehr als 4 bis 5 Hunde dieser Art. Dementsprechend lang sind nun die Wartelisten auf die heißbegehrten Welpen.


Mit ihrem zotteligen, langen Fell ist dieser holländische Schäferhund gut auf widrigste Wetterbedingung angepasst und gilt als sehr robust. Dennoch fühlen sie sich doch im Haus bei Frauchen oder Herrechen wohler und wollen nicht ständig im Freien gehalten werden. Besondere Pflege bedarf es bei seinem Fell nur ca. alle zwei bis drei Wochen um gröberes verfilzen zu vermeiden, wobei Welpen öfter gebürstet werden sollten. Der zottelige ungebürstete Look sollte aber erhalten bleiben.


Den Schapendoes wird ein sehr freundliches, gutmütiges Wesen nachgesagt. Sie sind lebhaft, mutig aber auch intelligent und lassen sich gut erziehen. Weiters gelten sie als leicht erregbar was durch genügend Auslauf aber kompensiert werden kann. Mit ihrer verspielten Art sind sie gute Wegbegleiter für Kinder. Ohne aggressiv zu wirken haben die Schapendoes durchaus Qualitäten als Wachhund.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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