Schwedischer Elchhund


Schon in der Steinzeit begleiteten nordische Hunde die Menschen. Sie bildeten den Vorfahren des heutigen Jämthunds, die größte Rassevariante des Elkhounds. Die Menschen wählten diese Hunde höchst wahrscheinlich aufgrund ihrer guten Jagdfähigkeiten aus, nutzten sie aber auch als Hütehunde und sogar als Schlittenhunde. Diverse Knochenfunde bezeugen, dass sich diese Rasse über die Jahrtausende kaum verändert hat.


Einen kleinen Unterschied in der Erscheinungsform, nämlich die Größe, nahm die FCI aber zum Anlass, die Rasse in Untergruppen zu unterteilen. So werden die Hunde eingeteilt in den Schwarzen Norwegischen Elkhound, die kleinste Variante, den Norwegischen Elkhound, ein etwas größerer Rassevertreter und den größten unter den Elkhounds, den Jämthund. Letzterer ist nach einer Region in Schweden, dem Jämtland, benannt. Allesamt werden sie als Jagdhunde auf Elche, Hirsche, Luchse und Bären eingesetzt. Dabei hetzen sie die Tiere nicht, sondern spüren sie auf und treiben sie in die Nähe der Jäger. Eine Vereinbarung mit dem norwegischen Verteidigungsminister besagt, dass im Kriegsfall eine Meute dieser Hunde eingesetzt werden dürfe, um militärische Ausrüstung auf Schlitten zu ziehen.


Die klassische, spitzartige Kopfform und die gerollte Rute sind gute Erkennungsmerkmale. Während die Amerikanischen Elkhounds oft hellgrau gefärbt sind, zeigen sie sich die Rassevertreter in ihrer Heimat eher dunkelgrau mit schwarzer Maske.


Der Jämthund ist ein guter Begleit- und Haushund und verträgt sich gut mit Kindern.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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