Schweizer Laufhund


Die Geschichte der Schweizer Laufhunde geht bis ins Mittelalter auf phönizische/keltische Hundeschläge zurück. Da diese Hunde auch auf frischer Fährte jagen, werden sie oft Schweizer Hounds genannt. Im Gegensatz zu den Englischen Hounds, denen die Jäger auf Pferden bei der Jagd folgen, gehen Jäger mit Schweizer Laufhunden zu Fuß hinterher. Sie gelten als besonders sorgfältige Suchhunde mit einem ausgezeichneten Riechvermögen.


Was den Körperbau angeht hat sich die Rasse über die Jahrhunderte hinweg kaum verändert und auch ihr Einsatzgebiet, nämlich die Fuchs-, Hasen-, Reh- und Hirschjagd, ist noch dasselbe. Aus diesem Grund sind sie als Wach- oder Haushunde eher ungeeignet.


Stößt ein Schweizer Laufhund auf eine frische Wildfährte, entkommt ihm ein eigenartiger Laut bzw. ein heulendes Bellen. Dies kann bei der Haltung in Siedlungen zu Problemen mit den Nachbaren führen. In wildreichen Regionen sollte der Schweizer Laufhund außerdem stets an der Leine geführt werden, da ansonsten die Gefahr sehr groß ist, dass er selbstständig zu jagen beginnt. Durch ausreichend viel Bewegung kann sein Jagdtrieb etwas abgeschwächt werden. 


Die Schweizer Laufhunde, aber auch die anderen Rassevarianten, gelten als sehr freundlich und geduldig gegenüber Kindern. Außerdem werden sie als besonders zäh und zielstrebig beschrieben.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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