Shih Tzu


Der Shih Tzu stammt ursprünglich aus Tibet. Die Zucht dieser Rasse, wurde aber schlussend-lich in China fortgesetzt. Der Lhasa Apso ist eine milde Zwergform des Tibet-Terriers und der Shih Tzu ist die übertriebenere Zwergform beider Rassen. Die Chinesen bezeichnen Hunde dieser Rasse als Löwenhunde. Das ist die gleiche Bezeichnung die auch der Lhasa Apso in Tibet trägt. Früher schickten Tibeter kleine Löwenhunde an den kaiserlichen Hof nach China. Über Jahrhunderte wurden kleinere, kurzläufigere und kurznasigere Exemplare selektiert und mit einheimischen Zwergrassen gekreuzt. Daraus entstand der moderne Shih Tzu. In den kaiserlichen Palästen lebten die Hunde in Luxus und wurden dort als Gesellschaftshunde gezüchtet. Nachdem 1912 China zur Republik wurde, fanden immer mehr Vertreter der Rasse ihren Weg nach Europa. Nach einiger Zeit waren genug Hunde vorhanden um ein gutes Zuchtprogramm zu starten. Der heutige Rassestandard gilt seit dem 20. Jahrhundert und wurde von englischen Züchtern aufgestellt.


Ein besonderes Merkmal des Shih Tzu ist sein langes Fell, das aber sehr viel Pflege benötigt. Wird es nicht gekürzt, wächst es leicht bis zum Boden und verschmutzt, beziehungsweise verfilzt leicht. Besonders speziell ist der Haarwuchs am Nasenrücken, denn hier wachsen die Haare senkrecht nach oben. Dies verleiht dem Shih Tzu seinen besonderen Ausdruck.


Der kleine und robuste Wegbegleiter ist leicht zu erziehen und eignet sich sehr gut für die Haltung in einer Stadtwohnung. Besonders Hundeanfänger werden viel Freude mit diesem Vierbeiner haben. Der freundliche und verspielte Kleinhund besitzt ein aufgeschlossenes Wesen und versteht sich schnell mit fremden Menschen. Er fühlt sich in einer lebhaften Familie genauso wohl wie in einem Single-Haushalt.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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