Silky Terrier


Die Geschichten der zwei australischen Terrier-Rassen, die der Silky Terrier und der Australian Terrier, sind direkt miteinander verbunden. So wurde der Australian Terrier genauso wie der Silky Terrier mithilfe von verschiedenen britischen Terrier-Rassen im 19. Jahrhundert gezüchtet. Blaue lohfarbene Terrier mit einem Gewicht von bis zu 4 kg wurden um 1820 nach England gebracht und dort mit Dandie Dinmonts gepaart. Die daraus hervorgegangenen Hunde fanden ihren Weg zurück nach Australien und wurden dort zu den Stammeltern der Silky Terrier. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Silky Terrier vor allem in Tasmanien als hervorragende Wachhunde geschätzt.


Ursprünglich als Wachhund gezüchtet, gilt er heute als beliebter Haushund. Sein seidiges Fell benötigt regelmäßige Pflege um es in einer guten Verfassung zu halten. Silky Terrier haben ein langes und weiches Haarkleid, das aber nicht bodenlang ist wie beim Yorkshire Terrier. Der Rassestandart besagt, dass es bis zur Kniehöhe reichen darf und Pfoten sowie Sprunggelenke freibleiben müssen. Die Ohren der modernen Silky Terrier sind aufrecht stehend. Es sind aber auch Kippohren zulässig.


Der Silky Terrier ist ein freundlicher, intelligenter und selbstbewusster Hund. Aufgrund seines Jagdursprungs liebt er es nach wie vor kleinen Tieren nachzujagen. Trotz seiner geringen Körpergröße ist er ein hervorragender Wachhund und meldet umgehend fremde Eindringlinge mit schrillem Bellen. Silky Terrier sind sehr anhängliche Gefährten und lieben es, ihren Besitzern auf Schritt und Tritt zu folgen. Der australische Richter Frank Longmore beschrieb den Silky Terrier als „den kleinen Hund, der in alle Herzen und Wohnungen passt, ganz gleich, wie groß oder klein der vorangegangene Hund war...“


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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