Skye Terrier


Der Skye Terrier gehört zu den uralten Terrierrassen. Er trägt, wie alle anderen Terrierarten, seine Herkunft im Namen. So stammt er ursprünglich von der schottischen Insel Skye ab. Der Skye Terrier zählt zu den legendären und literarischen Hunden. Der Bekannteste unter Ihnen war sicherlich Greyfriars Bobby, dessen Denkmal in Edinburgh steht. Der Legende nach harrte dieser Skye Terrier am Grab seines verstorbenen Herrn so lang aus, bis er selber starb.


Bei der Rasse des Skye Terriers gibt es auch geografische Unterschiede im Erscheinungsbild. So gibt es in England den Skye mit Hängeohren, in Deutschland dagegen nur mit Stehohren. Die Unterwolle des Skye Terriers ist weich und wollig, das Deckhaar lang, glatt und hart, jedoch immer anliegend und es darf keinesfalls lockig sein. Typisch sind die Fransen an den Ohren und das von Haaren verschleierte Gesicht. Seit Neuerem darf jedoch das Haar die Sicht nicht mehr beeinträchtigen. Die Farbe des Skye ist schwarz, hellgrau, dunkelgrau, cremefarben mit schwarzen Marken an den Ohren und erlaubten Schattierungen. Der Skye ist insgesamt ein kräftiger Hund, wobei sein Körper zweimal so lang wie hoch ist. Rüden können bis zu 26 cm Schulterhöhe erreichen und bis zu 16 kg wiegen. Die Hündinnen sollten kleiner als die Rüden sein.


Der Skye Terrier ist vielleicht der eifrigste und zugleich schlauste Jäger unter den Terriern. Er wurde für Arbeit unter der Erde gezüchtet. Er gilt als äußerst wissbegierig und alles wird eingehend mit der Nase erkundend. Hat er erst einmal die Spur aufgenommen, so folgt er dieser unermüdlich. Der Skye Terrier braucht viel Anregung und Abwechslung. Er muss früh den Kontakt zu Artgenossen und Menschen kennenlernen, damit er später ein verträglicher Gefährte ist. Ansonsten ist er jedoch ein treuer und liebenswerter Begleiter.


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Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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