Slovenský čuvač


Der Slovenský čuvač ist ein Herdenschutzhund, der in der Region rund um die Karpaten bis zu Tatrakette im Südosten von Polen seinen Ursprung hat. Laut einer tschechischen Legende entstand er aus einer Kreuzung zwischen Wolf und Windhund. Oft verwechselt mit dem Kuvasz, dem rumänischen Pendant, lässt sich seine Geschichte bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Zu der Zeit waren die Wölfe schon weitestgehend ausgestorben, was auch die Zahl an Cuvac stark dezimierte, da deren Arbeitsgrundlage nun fehlte.


In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts waren nur noch wenige Exemplare übrig, mit welchen eher planlos weitergezüchtet wurde. Erst Dr. Antonin Hruza schaffte es in Zusammenarbeit mit der tierärztlichen Hochschule in Brünn die Rasse wiederzubeleben und die Merkmale des Slovenský čuvač zu fixieren. Er machte mit seinem Wesen eine weite Reise vom furchtlosen Jäger auf Wolf und Großwild bis zum verlässlichen, intelligenten Begleithund oder Rettungshund.


Der nun sehr freundliche Haus- und Familienhund sollte regelmäßige gepflegt werden, um ihn sauber und attraktiv zu halten. Speziell zum Haarwechsel sollte man intensive Fellpflege betreiben und den Hund auch öfters baden.


Der Cuvac wird als besonders kinderfreundlich beschrieben. Vorsicht ist aber dennoch vor seiner Sturheit geboten. Durch gute Erziehung lässt sich aber auch diese in den Griff bekommen. Des Weiteren wird dieser Rasse eine besonders gute Merkfähigkeit zugeschrieben, welche die Erziehung nicht unwesentlich erleichtert. Ein großer Garten ist bei der Haltung dieser Rasse von Vorteil, um den Hunden genügend Auslauf und Bewegungsmöglichkeiten zu bieten.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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