Stabyhoun


In Friesland entstanden kennt man den Stabyhoun schon seit dem 16. Jahrhundert, wo die Niederlande von Spaniern besetzt waren. Diese brachten diverse Setter- und Spanielrassen mit welche sich daraufhin zu den heute dort einheimischen Rassen entwickelten wie auch den Stabyhoun. Seine heutige Erscheinungsform war bereits im 18. Jahrhundert gefestigt und sind auf einigen holländischen Gemälden abgebildet.


„Bijke“ wird der Stabyhoun in seiner Heimat liebevoll genannt und stellt einen ausgezeichneten Vorsteh- und Apportierhund dar. Er fängt Maulwürfe und Frettchen, aber auch für die Tauben- und Entenjagd wird er eingesetzt. Er gilt aber auch als guter, achtsamer Wächter von Haus und Hof und dennoch eignet er sich als Spielgefährte für Kinder.


Die Rasse zeigt auf Grund ihrer sehr strengen Zuchtbestimmungen ein sehr einheitliches Erscheinungsbild zu dem eine buschige Befederung an Rute und Hinterteil, aber auch am Ohransatz zählen. Die Ohrspitze hingegen sollte glatt behaart sein. Von der stickten Zuchtauswahl profitiert auch der zukünftige Welpenbesitzer, da zum Beispiel die weitverbreitete Hüftgelenks- Dysplasie noch vor der Zuchterlaubnis getestet werden muss, und so die Weichen für einen gesunden Wurf gestellt werden können.


Der Stabyhoun wird als ruhig und ausgeglichen beschrieben aber auch sein freundliches und sanftes Wesen wird betont. Er ist durchaus lebhaft und benötigt ausreichend Auslauf.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: