Südrussischer Owtscharka


Der Südrussische Owtscharka hat eine lange Geschichte, die ihren Ursprung in den Steppen Russlands und der Ukraine hat. Dort entstand die große, robuste Rasse mit schwerem Haarkleid, welche vermutlich von ähnlich großen Hunden aus Tibet oder anderen weiter östlichen Hunderassen abstammt. Schon bei großen Menschenwanderung um Geburt Christi kamen einige ihrer Exemplare in Richtung Westen und begleiteten Nomaden bei deren Märschen nach Ungarn. Dort bildeten sie den Grundstein für die Zucht des Komonodors.


Um 1797 wurden Spanische Schäferhunde in die Ukraine gebracht, welche auf Grund ihrer eher kleinen Körpergröße den dort weitverbreiteten Wölfen nicht gewachsen waren. Aus diesem Grund begann man diese mit den ortsansässigen ursprünglich Owtscharkas zu kreuzen woraus der heutige Südrussische Owtscharka hervorging. Im Vergleich zum alten Schlag bilden moderne Vertreter kein geschnürtes Fell mehr aus, wobei dieses immer noch lang und zottelig erscheint. Für einige Zeit wurde diese Rasse exklusiv in Russland vom Militär gezüchtet und durfte nicht anderwärtig gehalten werden.


Erst seit einigen Jahren wurden heimlich einige Individuen aus Russland herausgeschafft wodurch sie nun auch in Europa zu finden sind. Die ehemaligen Armeehunde zeigen so noch heute massiven Schutztrieb und sind besonders reaktionsschnelle Wachhunde. Weiters finden sie Anwendung als Suchhunde nach Lawinenabgängen oder Erdbeben.


Südrussische Owtscharkas sollten nur von erfahrenen Hundebesitzern gehalten werden und verlangen eine feste Hand. So werden sie zu liebevollen und angenehmen Familienhunden sofern sie ausreichend Bewegung bekommen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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