Thai Ridgeback


Thailändische Schriften belegen ein über 360-jähriges Bestehen des Thai Ridgebacks. Darin wird die Ausbreitung von der Provinz Chanthaburi in Richtung Westen nach Rayong beschrieben. Nach und nach arbeiteten Liebhaber dieser Rasse daran, sie weiter aufzubauen und in ihren Standards zu festigen. Nachdem sich diese Hunde nur sehr langsam über das Land hinweg verbreiteten blieb auch deren Aussehen lange im ursprünglichen Zustand. Von welchen Rassen sie genau abstammen ist unbekannt, wobei man vermutet, dass sie aus verwilderten Haushunden hervorgingen.


Der Thai Ridgeback fand häufig Anwendung in der Jagd, aber auch als Begleiter von Fuhrwerken bzw. als Wachhund wurde er gebraucht. Über die Landesgrenzen hinweg ist diese Rasse kaum bekannt und auch ihre Stückzahl liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Als besonderes Merkmal, das neben der Herkunft der Hunde auch namensgebend ist, ist der sogenannte „Ridge“. Dieser beschreibt einen Haarkamm der entlang der Wirbelsäule verläuft und aus Haaren gebildet wird, die gegen die normale Wuchsrichtung wachsen. Der Ridge kann unterschiedliche Längen und Breiten aufweisen, muss aber, um den Rassestandard zu entsprechen, zu beiden Seiten entlang der Wirbelsäule symmetrisch verlaufen. Weiters darf der Haarkamm nicht über die Breite des Rückens hinausragen. Oft entstehen durch das Wachsen gegen den Strich sogenannte Wirbel, diese sind jedoch kein Zuchtausschlusskriterium.


Der Thai Ridgeback ist ein sehr robuster, lebhafter Hund mit gutem Sprungvermögen. Er wird gerne als Familienhund gehalten, gilt aber als etwas stur und benötigt daher eine harte, aber faire Führung mit viel Feingefühl. Um seiner Lauffreudigkeit gerecht zu werden ist viel Auslauf von Nöten und auch ein großer Garten ist durchaus vorteilhaft für die Haltung dieser Hunde.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik