Tschechischer Terrier


Der Tschechische Kynologe Frantisek Horak suchte einen Terrier für die Jagd auf Hase, Fuchs undDachs. Dafür kreuzte er Sealyham Terrier und Scottish Terrier. Als Resultat war ein niederläufiger,leichter, gut pigmentierter und gut zu führender Jagdhund mit kurzem Haar und kleinen Hängeohrengewünscht. Horak schätzte die Jagdpassion des Schotten, er war aber zu aggressiv und starrköpfig. Derleichtführige, mit vorzüglicher Nase ausgestattete Sealyham Terrier besaß nicht genug Schärfe, und sozüchtete er aus beiden Rassen einen leichten, wendigen, umgänglichen und leichtführigen Terrier vollerJagdpassion.


1959 wurden die ersten Exemplare ausgestellt, und schließlich erkannte die FCI diese Rasse 1963 an.Inzwischen ist der Tschechische Terrier weit über die Grenzen seines Landes hinaus als umgänglicherFamilienhund bekannt. Der Cesky Terrier ist ein agiler Hund und möchte als solcher natürlich auchentsprechend bewegt werden. Ausgedehnte Spaziergänge genießt er, läuft gern am Rad, macht aberauch im Hundesport eine gute Figur, wo er aufgrund seiner Leichtführigkeit durchaus glänzen kann.


Der ruhige, anpassungsfähige, zärtliche, gehorsame Hund ist der ideale Begleiter älterer Menschen. Der Cesky tobt sich dabei mit Artgenossen und beim Ball- oder bei Apportierspielen aus. Bewegung allerdingsbraucht der gute Futterverwerter, sonst wird er schnell dick und träge. Da er im Allgemeinen leicht zuerziehen und sehr anhänglich ist, bereitet seine Jagdpassion kaum Probleme. Das seidig feine Haar wirdregelmäßig geschoren, weil es so leichter zu pflegen ist. Häufiges Kämmen notwendig. Welpen werdenschwarz oder schokoladenbraun geboren und erst später heller.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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