Ungarische Bracke


Im 19. Jahrhundert drangen die Magyaren in die Karpaten ein und führten Hunde mit sich, die durch Kreuzungen mit einheimischen und polnischen Hunden die Grundlage für die Ungarische Bracke (im englischen Transylvanian Hound) darstellten. Angepasst an die dicht bewaldeten, im Winter schneereichen, im Sommer sehr trockenen Gebiete, wurde diese Brackenart als Jagdbegleiter eingesetzt.


Sie begleiteten ungarische Könige und Prinzen bei der Wolf- und Bärenjagd. Heute gibt es zwei unterschiedliche Größenvarianten dieser Rasse, wobei die Größere für die Jagd auf Hirsche, Schweine und Luchse eingesetzt wird und die Kleinere für die Hasen- und Fuchsjagd.


Die Ungarische Bracke zeichnet ein außergewöhnlich guter Orientierungssinn aus, der ihr auch das Leben in den dichtbewaldeten Karpaten gesichert hat. Mit gut proportioniertem Kopf und mittellangen anliegenden Ohren sowie fest anliegender, straffer Haut entsprechen Hunde dieser Rasse dem Rassestandard.


Diese Brackenart gilt als besonders gehorsam und leicht erziehbar, wird aber außerhalb Ungarns kaum gehalten. Durch ihre in den letzten Jahren stark gesunkene Zahl gilt sie als vom bedrohte Hunderasse.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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