Weimaraner


Der Weimaraner hat seinen Ursprung in Deutschland und gehört der Gruppe der Vorstehhunde an. Zu seinen Ahnen zählten Bracken, deutsche Schweißhunde und der frühe Pointer. Der erste Weimaraner fand Einsatz bei der Großwildjagd auf Bären, Wölfe und große Katzen. Als die Vogeljagd langsam beliebter wurde, wurde der Weimaraner mit „Hühnerhunden“ gekreuzt, was ihn für diese Jagd geeigneter machte.


Ein besonderes Merkmal dieser Hunderasse ist ihr silbrig-graues Fell und ihre bernsteinfarbenen Augen, die im Welpenalter jedoch völlig hellblau sind. Vorzufinden ist der Weimaraner in zwei verschiedenen Varianten. Einmal mit kurzem, dichtem und glattem Haar mit sehr wenig Unterwolle und ein zweites Mal mit langem, weichem, und leicht gewelltem Haar mit Unterwolle. Der Langhaarschlag ist in Europa bekannt und akzeptiert, nach dem amerikanischen Standard werden diese Hunde disqualifiziert.


Dieser wasserliebende und zuverlässige Arbeitshund gilt als temperamentvoll und sehr anhänglich. Er muss unbedingt regelmäßig gefordert und mit den verschiedensten Aufgaben beschäftigt werden. Bestens eignen sich hierfür Fährtenarbeit und Apportierübungen.


Mittlerweile wird der Weimaraner immer öfter als Familienbegleithund gehalten. Aufgrund seiner starken Persönlichkeit sollte keinesfalls auf eine klare Führung und konsequente Erziehung vergessen werden. Regelmäßige anspruchsvolle und sportliche Betätigungen sind ein Muss um den Weimaraner bestmöglich auszulasten und um potentielles Problemverhalten zu verhindern. Am besten eignet er sich als Jagdhund, wo er seiner ursprünglichen Aufgabe nachkommen kann. Ungeübte Hundehalter könnten mit dem Weimaraner überfordert sein, da sein Jagdinstinkt und sein Bewegungsdrang sehr stark ausgeprägt sind. Für Anfänger und Stubenhocker ist er daher nicht besonders geeignet.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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