Weißer Schweizer Schäferhund


Was die Abstammung des Weißen Schäferhundes betrifft, gibt es viele Mühten und Legenden. Bis heute ist sie aber nicht eindeutig geklärt. Fest steht allerdings, dass seine Ahnen unter den europäischen Hüte- und Hirtenhunden zu suchen sind. Früher benötigten Schäfer witterungsbeständige, zuverlässige und belastbare Hunde. Die Zucht- und Selektionskriterien beschränkten sich demnach nicht unbedingt auf das äußere Erscheinungsbild. Dass weiße Schäferhunde bevorzugt wurden, hatte einen praktischen Grund, da sie besser von Wölfen zu unterscheiden waren. Im Laufe der Zeit entwickelten sich ruhige und zuverlässige Arbeitshunde. Diese Rasse zählt zu den Ältesten unter den Schäferhunden, denn sie hat es schon vor der Reinzucht des Deutschen Schäferhundes gegeben. Die endgültige Anerkennung des Weißen Schweizer Schäferhundes erfolgte 2011.


Das Deckhaar des Weißen Schäferhundes ist entweder stock- oder langstockhaarig und mit reichlich dichter Unterwolle ausgestattet. Egal um welche Fellvariante es sich handelt, aber bei allen ist das Fell am Kopf etwas kürzer verglichen zum Rest des Körpers. Nur am Hals und am Nacken ist es etwas länger. Beim Langstockhaar kann man am Hals eine deutliche Mähne erkennen. Sein gesamtes Erscheinungsbild ist elegant und er besitzt harmonische Körperumrisse.


Der Weiße Schäferhund hat ein lebhaftes aber ausgeglichenes Temperament mit einem starken Bewegungsdrang. Diese Hunde wollen beschäftigt werden, weshalb sie für Stubenhocker ungeeignete Kameraden sind. Sie sind aufmerksame Wächter und gelehrige Arbeitshunde mit hoher sozialer Kompetenz und Bindungsbereitschaft. Mit seiner selbstbewussten und unterordnungsbereiten Art eignet sich der Weiße Schäferhund perfekt für Arbeit und Hundesport. Dieser Hund ist äußerst anpassungsfähig und integriert sich hervorragend in seine Familie und sein soziales Umfeld. Es ist wichtig ihm viel Auslauf und sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen, denn durch körperliche und geistige Auslastung fügt er sich hervorragend in den Familienalltag ein.


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Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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