Welsh Corgi Pembroke


Der Welsh Corgi Pembroke kam im 10. Jahrhundert zusammen mit flämischen Webern nach England. Es gibt jedoch eine zweite Theorie die besagt, dass sie bereits im 9. Jahrhundert von den Wikingern an die Küste von Wales gebracht wurden. Auch um den Namen ranken sich viele Mythen. Die einen sagen der Name Corgi leitet sich aus dem keltischen Wort für Hund ab. Andere wiederum behaupten, er stammt vom Namen cor (= Zwerg) bzw. cor (= behüte) und gi (= Hund) ab.


Für die Kleinbauern in Wales war der Corgi ein wichtiges Arbeitsgerät. Da sie keine eigenen Weiden besitzen durften, mussten sie ihr Vieh auf die königlichen Weiden treiben. Dazu brauchten sie einen intelligenten und hart arbeitenden Treibhund. Dem genau entsprach der Corgi. Außerdem wurden die Hunde auf Kurzläufigkeit gezüchtet, um „unter den Hufen“ der Rinder arbeiten zu können. Es gibt zwei Unterarten von Welsh Corgis die sich aber nur gering voneinander unterscheiden. Der etwas kräftigere „länger gewachsene“ Cardigan und der „Fuchs ähnliche“ Pembroke. Der Cardigan wurde auch immer „yard-long“ Hund bezeichnet. Er sollte von der Nase bis zur Schwanzspitze genau eine Elle (91,44cm) lang sein. Der Pembroke aus Pembrokeshire hat geradere Läufe und hat aufgrund seines keilförmigen Kopfes Ähnlichkeit mit einem Fuchs. Gelegentlich werden Pembrokes mit einer Stummelrute geboren, während der Cardigan eine lange Rute besitzt. Der Berühmtere unter den beiden wurde eindeutig der Pembroke. Ist er doch der Lieblingshund der englischen Königin.


Beide Welsh Corgis gelten als handliche, liebevolle und schnell lernende Hunde. Sie sind aufgrund ihrer Gebrauchshundeabstammung und ihres kleinen aber kräftigen Körpers sehr robust. Die Hunde sind absolut von sich überzeugt und besitzen das Herz eines großen Hundes. Sie passen perfekt in große und muntere Familien.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: