Welsh Terrier


Der temperamentvolle Welsh Terrier wird aufgrund seiner äußerlichen Ähnlichkeit oft mit dem Airedale Terrier verwechselt. Der Welsh Terrier ist aber kleiner. Die Wurzeln dieser Rasse reichen weit zurück, denn bereits im 10. Jahrhundert wurde er für die Jagd auf Füchse, Dachse und Otter eingesetzt. Diese Art von Terrier entwickelte sich relativ eigenständig in schwer zugänglichen Tälern von Wales, daher auch sein Name. Erst nach dem ersten Weltkrieg wurde diese Rasse auch in Europa bekannt, hier jedoch als Gesellschaftshund.


Das Fell des Welsh Terriers ist sehr drahtig und fest. Es hat aber viel Unterwolle die ihm einen optimalen Schutz gegen Kälte, Nässe und diversen Verletzungen bietet. Die Farbvariationen reichen von lohfarben am Kopf, den Ohren und den Beinen, bis hin zu schwarz oder grau meliert am Rücken und den Flanken. Wichtig ist es, das Fell fachgerecht trimmen zu lassen, dann haart die Rasse nicht. Dies ist speziell bei der Haltung in einer Wohnung von Vorteil.


Welsh Terrier gelten im Allgemeinen als sehr intelligent und lernfreudig. Er ist aber auch ausge- sprochen temperamentvoll und lebhaft. Gerne zeigt er seinen Beschützerinstinkt, wenn dieser gefordert wird, ist aber keinesfalls ein Kläffer. Er wird gerne als Familienhund gehalten, da er sehr kinderlieb ist und sich durch sein besonders freundliches Wesen auszeichnet.


Besonders wichtig ist, den Bewegungsdrang des Welsh Terriers angemessen zu stillen. Dies kann auf verschiedenste Art und Weise passieren. Der Welsh Terrier eignet sich hervorragend für unterschiedlichste hundesportliche Aktivitäten. Ganz besonders aber liebt er das Schwimmen.Denkt man an eine adäquate Auslastung und Beschäftigung ist der Welsh Terrier ein sehr umgänglicher Gefährte und kann sowohl in einer Stadtwohnung, wie auch am Land gehalten wer-den.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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