West Highland White Terrier


Der äußerst robuste West Highland White Terrier hat seinen Ursprung in Großbritannien und ist seit den 90er Jahren ein äußerst beliebter und weitverbreiteter Familienbegleithund. Er ging aus einer Kreuzung zwischen schottischen Jagdterriern und dem Cairn Terrier hervor. Früher wurde er im schottischen Hochland als Jäger auf Dachse und Füchse in steinigem Gelände eingesetzt. Colonel Malcolm aus Poltalloch, Argyllshire in Schottland, erschoss auf einer Jagd versehentlich seinen Lieblings-Terrier. Dieser hatte ein dunkles Fell, weshalb er sich entschloss, fortan nur noch mit weißen Hunden jagen zu gehen. Die Malcoms werden allgemein als die Begründer der Highland Terrier angesehen. Mit seinem weißen Fell konnte man ihn leicht zwischen Felsen und Gestrüpp erkennen. Das wellige und doppelte Haarkleid bietet ihm ausreichend Witterungsschutz, den er im schottischen Hochland gut gebrauchen konnte. Die schöne, reinweiße Farbe des Fells bleibt im Alltag nur bei sorgfältiger Pflege und regelmäßigem Trimmen erhalten. Wird auf die Fellpflege konsequent Wert gelegt, haart diese Hunderasse auch nicht.


Den aktiven, intelligenten, fröhlichen und kleinen Gefährten zeichnet sein unglaublicher Mut, seine Selbstsicherheit und Furchtlosigkeit aus. Durch sein selbstbewusstes Auftreten scheut er sich nicht sein Territorium mit allen Mitteln zu verteidigen und geht somit auch keinem Streit aus dem Weg. Gegenüber fremden Menschen verhält er sich freundlich und ist in keiner Weise aggressiv. Seine starke Persönlichkeit erfordert aber eine klare Führung und konsequente Erziehung. Bereits im Welpenalter sollten ihm Grenzen aufgezeigt werden, da er ansonsten schnell zum Problemhund werden kann. Aufgrund der nötigen Konsequenz und Erfahrung ist der West Highland White Terrier nur bedingt für Hundeanfänger geeignet.


Schafft man es seinen Dickkopf zu bremsen, kann man mit einem anpassungsfähigen und liebenswerten Wegbegleiter rechnen, der sich am Land genauso wohlfühlt, wie in einer Stadtwohnung. Wichtig ist auf die regelmäßige Bewegung und Beschäftigung im Freien nicht zu vergessen, egal bei welchem Wetter.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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