Wolfsspitz


Spitze gibt es nicht nur in den nordischen Rassen, sie sind überall auf der Welt beliebte Familien- und Begleithunde. Die verschiedensten Länder haben unterschiedlichste Spitzformen hervorgebracht, die sich auch sehr ähnlich sind und einen gemeinsamen Grundtyp haben. Möglicherweise sind die Spitze mit dem norwegischen Elchhund, dem Samojeden und dem holländischen Keeshond verwandt und kamen gemeinsam mit den Wikingern nach Mitteleuropa. Welche Ahnen tatsächlich im Spitz zu finden sind bleibt spekulativ. Sicher aber ist, dass er zu den ältesten bekannten Hunderassen zählt. Der Wolfsspitz hat die gleichen Vorfahren wie der Deutsche Spitz. Ob es sich beim Keeshond und beim Wolfsspitz tatsächlich um die gleiche Rasse handelt wird immer wieder diskutiert. Sie haben auf jeden Fall das gleiche Erbgut, auch wenn sie sich optisch leicht voneinander unterscheiden. Der Keeshond ist gewöhnlich etwas kleiner und kompakter. Er hat ein sogenanntes Teddy-Face und kleiner Ohren. Auch sein Fell ist üppiger als das des Wolfsspitzes und häufig heller mit cremefarbigen Anteilen.


Der Wolfsspitz ist eine eher selten vorkommende Rasse, hat aber auf der ganzen Welt seine Anhänger- schaft. In den USA, Kanada und England ist er als eigene Rasse registriert, in Europa gilt er als eine Varietät vom Deutschen Spitz. 


Charakteristisch für den Wolfsspitz ist das typisch gefärbte silbergraue Fell mit den schwarzen Haarspitzen, das um die Augen für eine brillenähnliche Färbung sorgt. Trotz des langen Fells, braucht der Wolfsspitz nur mäßige Haarpflege.


Die Hunde sind sehr aufmerksam und mit entsprechender Geduld, Einfühlungsvermögen und liebe- voller Konsequenz, ist er leicht zu erziehen. Fremden gegenüber zeigt er sich meist misstrauisch. Einen ausgeprägten Jagdtrieb wird man bei dieser Rasse typischerweise kaum finden. Der Wolfsspitz eignet sich aber sehr gut als Wachhund.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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