Zentralasiatische Owtscharka


Der Zentralasiatische Owtscharka hat seinen Ursprung östlich des Urals bis nach Sibirien und dieMongolei. Über Jahrhunderte hinweg war er dort als Herdenschutzhund ständiger Begleiter vonNomaden. Durch die modernere Lebensweise dieser Nomadenstämme kam die Rasse jedoch inVergessenheit und ihre Zahl reduzierte sich drastisch.


Im Aussehen ähneln Zentralasiatische Owtscharkas mit ihrem dicken Fell speziell im Nackenbereich undden Gesichtsfalten sehr stark dem Tibetmastiff. Hunde dieser Rasse sind aufgrund ihrer Herkunft undGeschichte sehr genügsam, was den Durstbedarf betrifft und werden in ihrer Heimat als Begleiter zurSchweine- oder Schneeleopardenjagd eingesetzt. Kreuzungen mit dem Barsoi führten auch dazu, dassder Zentralasiatische Owtscharka sich in Richtung Schäferhund entwickelte. Die heute noch am bestenerhaltene Form des Zentralasiatischen Owtscharkas findet man in der turkmenischen Republik aber auchin vielen anderen Regionen, wie in den Republiken von Kazakhstan, Kirgistan und Uzbekistan.


Üblicherweise wurden die Ohren, aber auch die Rute der Hunde sehr kurz kupiert. Der ZentralasiatischeOwtscharka kommt in unterschiedlichen Fellfarben wie weiß, grau oder gestromt vor, wobei schwarzimmer noch am häufigsten zu finden ist. Weiße Abzeichen gelten bei dieser Rasse als zulässig.


Diese Rasse wird als kraftvoll, furchtlos und besonders tapfer beschrieben.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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