Zwergpinscher


Der im Allgemeinen gut bekannte Zwergpinscher wird bereits seit mehreren Jahrhunderten gezüchtet. Er stammt direkt von seinem größeren Verwandten, dem Deutschen Pinscher ab. Der Zwergpinscher wird auch häufig als Rehpinscher bezeichnet, da dieser Hund eine optische Ähnlichkeit mit einem jungen Reh hat. Seinen Haupteinsatz fand er als Wächter und Fuhrwerksbegleiter, aber auch im Fangen von Ratten und Mäusen.


 Aufgrund seiner braunen Fellfarbe ist er auch als Rehpinscher bekannt. Er gleicht vom Kopf bis zur Rute dem Deutschen Pinscher, ausgenommen natürlich der Größe. Gezüchtet wurde der Zwergpinscher in den verschiedensten Farben, heute ist er jedoch nur in einfarbigem Rotbraun oder schwarz mit rotbraunen Abzeichen zu finden. Da diese Rasse im Gegensatz zu den meisten anderen Hunderassen keine Unterwolle hat, gilt er als sehr kälte- und nässeempfindlich. 


Zwergpinscher sind sehr lebhafte und temperamentvolle kleine Hund mit einer ausgeprägten Persönlichkeit. Deshalb wird der Zwergpinscher auch heute noch gerne als Wächter für Haus und Hof gehalten. Mit seinem kühnen Temperament verteidigt er nicht nur sein Territorium und seine Menschen, sondern verschafft sich auch gerne den Respekt von anderen Hunden, was man aufgrund seiner Größe vielleicht zuerst nicht vermuten mag. Aufgrund dieser Charaktereigenschaft ist natürlich eine baldige konsequente Erziehung notwendig.


Da der Zwergpinscher ein sehr aktiver, lebhafter und spielfreudiger Hund ist, darf auf ausreichend Bewegung beziehungsweise auf hundesportliche Aktivitäten nicht vergessen werden. Sein Jagdtrieb hält sich sehr in Grenzen, daher ist er auch ein guter Begleiter bei Spaziergängen, Joggingrunden oder Wanderungen. Seine anpassungsfähige Art und seine Größe ermöglichen es, ihn auch ohne Probleme in einer kleineren Stadtwohnung zu halten.


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Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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