Zwergschnauzer


Die Bezeichnung „Schnauzer“ kommt vom deutschen Begriff Schnauze und steht für Fang. Durch die Kreuzung früherer Kurzhaar-Standard-Pinscher entstand das drahtige Haarkleid des heutigen Schnauzers. Die Rasse des Schnauzers hat seinen Ursprung in Deutschland. Es wird angenommen, dass der Zwergschnauzer aus einer Kreuzung von Mittelschnauzer oder dem Zwergpinscher mit dem Affenpinscher – vielleicht auch aus beiden – entstanden ist. Zwischen Schnauzern und Pinschern wurde ursprünglich nicht unterschieden. Erst im Jahr 1899 wurde der Zwergschnauzer als eigene Rasse präsentiert.


Charakteristisch für den Schnauzer ist die etwas länger gezogene Kopfform. Sein Fell ist rauhaarig, drahtig, hart und dicht. Die reichlich vorhandene Unterwolle macht ihn besonders witterungsresistent. Das Haar ist an der Stirn und den Ohren etwas kürzer als am Rest des Körpers. Besonders rassetypisch ist die Bildung des weichen Bartes und der buschigen Augenbrauen, welche die Augen leicht überschatten. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass das Fell getrimmt wird, denn dann ist es sehr pflegeleicht und haart nicht. Hauptsächlich kommt der Schnauzer in den Farben schwarz und pfeffer- salz vor, darunter versteht man einen gräulichen Farbton mit Pfefferung.


Der Zwergschnauzer ist heute ein sehr begehrter Begleithund, der ihn zu einem munteren und temperamentvollen Begleiter macht. Durch sein friedliches Wesen eignet er sich auch als charmanter Familienhund. Er ist aber kein Schoßhund. Zwergschnauzer sind schnelle Lerner und eigenen sich hervorragend für Wettbewerbe, gerade im Bereich von Leistungsprüfungen in der Unterordnung. Nicht zu vergessen ist, dass Schnauzer sehr lebhaft sind und von ihren Besitzern viel Zeit zum fröhlichen Spiel einfordern.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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