Bis(s) auf's Blut: 8 Dinge, die Du zum Schutz vor Zecken wissen musst

vetevo: 8 Dinge für den Zeckenschutz
Alina Küper
Tierärztin bei vetevo

Lesezeit: 11 Min.

Zecken sind hartgesottene Kerlchen: Frost, Wasser, Vakuum - fast nichts kann ihnen etwas anhaben. Dabei haben die Parasiten aus der Familie der Spinnentiere leider immer häufiger gefährliche Krankheiten im Gepäck, die sie beim Stich auf Mensch und Hund übertragen können. Möglichkeiten, mit denen Sie Ihren Vierbeiner schützen können, werden viele angeboten. Nur wenige davon sind wissenschaftlich belegt. Welche das sind, lesen Sie in unserem frischen Blogbeitrag!


Schon wieder Zeckenzeit!

Es ist Frühling. Die Seele und der Körper verlangt nach Sonne und Ausflügen in die erwachende Natur. Und mit den ersten warmen Tagen steht man- wie jedes Jahr vor demselben ernsthaften Problem: Zecken. Überall Zecken. Die kleinen achtbeinigen Parasiten lauern im sprießenden Grün und wollen vor allem eins: Blut!

Und zwar am liebsten das unserer vierbeinigen Partner, die uns bei endlich schönem Wetter überall hin und vor allem wieder ins Grüne begleiten, um nach Herzenslust durchs grüne Gras zu rennen, zu spielen und sich darauf zu wälzen. In diesen glücklichen Momenten sind sie den Zecken gnadenlos ausgeliefert. Denn im Gegensatz zu uns sind sie nicht durch Schuhe, lange Hosen oder Shirts geschützt und bieten den Zecken ein optimales Ziel. Besonders gefährdet sind natürlich Welpen, ihre weiche Haut und nicht so dichtes Haarkleid bieten eine geringe Barriere für den Zeckenangriff.

Also was tun, damit auch unser Hund sorglos den Sommer genießen kann?

Zecken: Das sollten Sie wissen

Um den „Feind“ erfolgreich zu bekämpfen, muss man ihn gut kennen.

Es gibt viele verschiedene Zeckenarten, weltweit existieren ca. 900 unterschiedliche Vertreter. Funde von fossilen Zecken in Bernstein belegen, dass es sie schon vor ca. 50 Millionen Jahren, zu einer Zeit, als sich Säugetiere erst entwickelten, gab. Allen Zeckenarten gemeinsam ist, dass sie alle Parasiten sind, sprich "Opfer" oder "Wirte" aus Fleisch und Blut brauchen, um sich zu ernähren. Die einen bevorzugen dabei als Mahlzeit dabei Blut, die anderen Haut, manche finden auch Geschmack an Lymphe.

vetevo: Zeckenschutz gemeiner Holzbock

Gemeiner Holzbock: Überträger von Krankheiten wie Borreliose und FMSE

Bei uns in Deutschland werden Sie vor allem Zecken der Arten Holzbock (Ixodes ricinus) und die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) im Fell und in der Haut Ihres Vierbeiners finden. Neben diesen beiden Vertretern spielt auch die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) eine wichtige Rolle. Diese bevorzugt zwar eigentlich die wärmeren Mittelmeergebiete, gelangt aber nach Reisen in diese Region oft als Souvenir mit in die mitteleuropäische Heimat.

Im Jahr 2006-2007 ergaben die Untersuchungen der Berliner Forscher, dass sich Zecken bereits ab der Temperatur von 6 bis 7°Celsius und bei Nachtfrost auf die Suche nach ihren Opfern machen - und nicht erst wie lange vermutet bei sommerlicher Wärme.

Wie sehen Zecken aus?

Um an die begehrte Blutmahlzeit zu kommen, tragen Zecken an ihrem Kopf spezielle Mundwerkzeuge, mit denen sie die Haut aufschneiden und ihren Stechrüssel in die Wunde einführen. Genau genommen wird man also tatsächlich nicht gebissen, sondern gestochen.

Am Körper der Zecke findet man sechs Beine, die ihr zum Festhalten dienen, sowie zwei weitere Beine am Kopfende, die mit speziellen Sinnesorganen ausgestattet sind. Übrigens besitzen Zecken mehr Sinnesorgane als Säugetiere. Das Hallersche Organ, welches an den vorderen Beinen lokalisiert ist, beinhaltet spezielle Chemorezeptoren und Sinneshaare, die ihr die Wahrnehmung eines herannahenden Opfers ermöglichen: Sie registrieren Duftstoffe, Temperaturänderungen, Feuchte, Luftbewegung, Vibrationen und können so gezielt passende Wirte aufspüren.

Zum Atmen dienen der Zecke röhrchenähnliche Luftleitungssysteme (Tracheen), die durch am vorderen Teil des Körpers angebrachte Atemöffnungen (Stigmen) belüftet werden.

Wie ernähren sich Zecken?

Beim Saugvorgang gibt die Zecke ihren sehr speziellen Speichel in die Wunde ab. Dieser verhindert, dass das Blut verklumpt (gerinnt) und sich die Wunde verschließen kann. Außerdem wird das Schmerzempfinden durch den abgesonderten Speichel unterdrückt - es juckt also maximal beim Zeckenstich. Das gefährliche am Zeckenspeichel ist, dass er Viren, Bakterien sowie andere Krankheitserreger enthalten kann, die durchaus tödlich sein können. Und das leider gar nicht mal mehr so selten. In Europa sind Zecken sogar vor der Stechmücke Spitzenreiter in Sachen Krankheitsübertragung.

vetevo: Zeckenschutz beim Hund

Zecke im vollgesogenen Zustand

Hauptsächlich weibliche Zecken saugen Blut, da diese die Blutmahlzeit für die Produktion der Eier benötigen. Stattliche 3000 davon legen weibliche Zecken durchschnittlich ab. Der Saugvorgang an sich dauert etwa acht bis zehn Tage, dabei kann die Zecke das bis zu Hundertfache (manche Arten sogar das 600fache) ihres Gewichtes annehmen.

Warum ist die Zecke gefährlich?

Wie bereits erwähnt können die Zecken eine Reihe gefährlicher Krankheiten übertragen.

Besonders heimtückisch sind dabei die "jugendlichen" Zecken, Nymphen genannt, welche häufig Krankheitserreger in hoher Konzentration in sich tragen. Die Nymphen sind dabei so klein, dass sie sogar auf der Haut häufig übersehen werden - im Fell langhaariger Vierbeiner sind sie kaum zu finden.

Kurz zusammengefasst sollte man die folgenden Erreger nach Zeckenbiss auf dem Schirm haben:

Borreliose:

Borrelien sind Bakterien, die sich über die Blutbahn im kompletten Organismus ausbreiten und dabei sowohl Organe als auch das Nervensystem befallen. Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragbare Erkrankung beim Menschen. Überträgerzecke ist der „Holzbock“. Achtung! Gebietsabhängig sind bis zu 50% der Zecken mit den Borrelien befallen.

Zwar gibt es eine Impfung gegen die Borreliose, diese ist jedoch in Fachkreisen umstritten und sollte individuell von Fall zu Fall empfohlen werden. Effektive Zeckenabwehr ist die einzige Maßnahme, die das Erkrankungsrisiko weit absenken kann.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME):

Neben der schon weithin bekannten Borreliose ist mit der FSME seit einigen Jahren eine "neue" durch Zecken übertragene Erkrankung auf dem Vormarsch. Die namensgebende Hirnhautentzündung wird durch ein Virus ausgelöst und kann nicht nur Menschen, sondern auch Hunde betreffen. Das Virus wird durch die Zeckenart „Holzbock“ übertragen, ca. 1-4% dieser Zeckenart sind in Deutschland Virusträger.

Anaplasmose:

Die Anaplasmose wird verursacht durch Bakterien (Anaplasmen), die bestimmte weiße Blutkörperchen (Granulozyten) befallen. Die Granulozyten sind als Teil des Immunsystems wichtig für die körpereigene Abwehr. Entsprechend wird das Immunsystem bei Infektion stark geschwächt. Diese Bakterien werden durch die in Deutschland häufigste Zeckenart übertragen: dem „gemeinen Holzbock“! Ca. 1-4% dieser Zeckenart tragen Anaplasmen in sich.

Babesiose:

Die Babesiose wird verursacht durch winzige Einzeller (Babesien), die die roten Blutkörperchen befallen. In Deutschland ist es die Auwaldzecke, die Babesien in sich tragen kann. Man schätzt, dass ca. 1% dieser Zeckenart diese Blutparasiten in sich tragen.

Erlichiose:

Erlichia ist ein Bakterium, das Zellen des Immunsystems (Granulozyten und Lymphozyten) befällt. Die „braune Hundezecke“ ist der Träger dieser Bakterien. Diese Zecken sind in Deutschland nicht heimisch, werden aber oft durch Reisende aus den Mittelmeergebieten eingeschleppt.
Hepatozoonose:
Die Hepatozoonose wird verursacht durch den Einzeller Hepatozoon, der Organe sowie weiße Blutkörperchen befällt. Überträger ist auch hier die „braune Hundezecke“. Auch hier ist v.a. Vorsicht bei Reisen in die Mittelmeer Gebiete geboten.

Achtung: Eine Zecke kann auch mehrere Krankheiten gleichzeitig übertragen.

Das Neuste aus der Forschung: Zecken können auch Fleischallergien auslösen!

Achtung!

Eine Zecke kann auch mehrere Krankheiten gleichzeitig übertragen.

Das Neuste aus der Forschung: Zecken können auch Fleischallergien auslösen!

Was tun gegen die Zeckenplage?

Es gibt viele Möglichkeiten sich und seinen Liebling vor Zecken zu schützen. In besonders gefährdeten Gebieten, in denen viele Zecken anzutreffen sind und die Gefahr einer Ansteckung hoch ist, ist ein Mittel zur Parasitenabwehr unverzichtbar. Mitten in der Stadt, wo es kaum Grünes gibt und die Zecken keine Versteckmöglichkeit finden, würde unter Umständen auch ein natürliches Mittel (weiter unten mehr dazu) und aufmerksames Absammeln ausreichen, um ein akzeptables Risiko für den Hund zu erreichen. Verirrt sich aber doch eine Zecke im Fell und trägt diese einen Krankheitserreger, kann auch unter diesen zeckenwidrigen Bedingungen eine Ansteckung erfolgen.

Zecken: wie sie ihren Wirt befallen

Zecken lauern geduldig in Wartestellung, bis sie einen passenden Wirt registrieren, an dem sie sich anheften können

Denn nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand ist leider ein Fakt, dass kein natürliches Mittel ausreichenden Schutz bietet. Dies wurde bereits in mehreren wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Es bleibt daraus zu schließen, dass Erfolgsberichte in Sachen Zeckenbekämpfung mit vermeintlich sanften Methoden darauf beruhen, dass bei Tieren, die von sich aus weniger von Zecken befallen werden, schlicht "alles wirkt".

Die häufigsten medizinischen Mittel (Antiparasitika) und ihre Wirkungen

  • Organophosphate z.B. im Ungezieferhalsband von „Beophar“
  • Carbamate z.B. im Ungezieferhalsband von "Kiltix"
  • Phenylpyrazole z.B. Wirkstoff Fipronil im SpotOn bzw. Spray „Frontline“
  • Isoxazoline z.B. Wirkstoff Fluralaner ist die Grundlage von „Bravecto“ Kautabletten
  • Avermectine /Makrozyklische Laktone z.B. Wirkstoff Selamectin im SpotOn „Stronghold“
  • Pyrethroide z.B. Wirkstoff Deltamethrin im Ungezieferhalsband von „Scalibor“ (dieses wirkt auch gegen Mücken und wird besonders bei Reisen ins südliche Ausland empfohlen und kann bereits bei Welpen ab der 8. Lebenswoche angewendet werden), oder der Wirkstoff Permethrin im SpotOn „Exspot“ und das Flumethrin, enthalten im "Seresto-Halsband". ACHTUNG! Pyrethroide sind GIFTIG FÜR KATZEN! Den Katzen fehlt ein Enzym zum Abbau dieses Wirkstoffes. Ein Knabbern am Hundehalsband oder ein enger, langfristiger Kontakt sollte vermieden werden, sprich: Das Hundehalsband gehört nicht an den Katzenhals!!!

Wem beim Lesen dieser Liste durch die derzeitige massive Gegenpropaganda gegen die "Chemiekeulen" ein seltsames Bauchgefühl kommt, den möchten wir beruhigen! Durch die intakte Haut werden die Wirkstoffe der SpotOns und der Ungezieferhalsbänder nicht durchgelassen. Sie gelangen also nicht in den Körper des Hundes! Sie reichern sich lediglich in der äußeren Hautschicht (Epidermis) und in den Talgdrüsen des Hundes an.

Spannend ist dabei, wie sich die Wirkstoffe aus SpotOn und Halsband auf den ganzen Körper verteilen, ohne in das Innere des Hundes gelangen zu müssen: Die Talgdrüsen produzieren ein öliges Hautschutzsekret. Gemeinsam mit diesem Sekret wird der Wirkstoff auf Haut und Haaren der gesamten Körperoberfläche verteilt, und schützt so den gesamten Hund.

Die Mittel greifen dabei an unterschiedlichen Ionenkanälen der Zecken an, führen jedoch zum gleichen Ergebnis: Es kommt zu einer übermäßigen Erregung des Nervensystems der Zecke und somit zu ihrem Tod. Für eine Erregung des menschlichen oder hundigen Nervensystems reichen die freigesetzten Mengen (Dosis) bei weitem nicht aus und sind insofern als generell ungefährlich einzuschätzen. Eine Ausnahme besteht, wenn es krankheitsbedingt zu Überempfindlichkeiten gegen bestimmte Medikamente kommt (z.B. beim MDR-1-Gendefekt des Hundes).

Weitere Infos finden Sie hier

Die Pyrethroide (Seresto, Exspot, Seresto) in den Halsbändern haben zusätzlich einen sogenannten “Hot-Foot-Effekt” auf die Zecken, also eine stichabwehrende (repellierende) Wirkung. Beginnt die Zecke auf der Suche nach einer geeigneten Bissstelle über die Haut zu laufen, werden die Nerven in den Beinchen gereizt und die Zecke beginnt zu “Tanzen”, als würde sie mit den Füßen über heißen Sand laufen. Statt zu stechen, fällt die Zecke ab und verstirbt an den Folgen der Wirkung, in aller Regel ohne gestochen zu haben.

Die Tabletten haben keine repellierende Wirkung, das bedeutet die Zecken stechen zu und sterben danach. Das Medikament reichert sich im Fettgewebe sowie Leber, Niere, Muskeln an und wird nach und nach abgebaut, was eine lange Wirkung des Präparates ermöglicht.

Alle diese Mittel bedürfen einer genauen Prüfung sowie Zulassung, um auf dem deutschen Markt dem Verbraucher zur Verfügung stehen zu können. Natürlich gibt es wie bei allen Arzneimitteln auch unerwünschte Nebenwirkungen, diese sind jedoch selten und belaufen sich in der Regel nur auf lokale allergische Reaktionen, die nach wenigen Stunden abgeklungen sind. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor der Anwendung bzw. dem Erwerb an die Tierarztpraxis des Vertrauens wenden und ausführlich beraten lassen, welches Mittel das richtige für Ihren Hund ist.

Die häufigsten natürlichen Mitteln und ihre Wirkungen

Kokosöl

Theoretisch soll die Wirkung des Kokosöls darin liegen, dass es mechanisch die Atemwege (Tracheen) der Zecke verstopft. Jedoch muss man den Hund täglich mit einer richtig dicken Schicht einreiben um den Wirkungspegel der Laurinsäure zu erreichen. Das ist für den Hund unangenehm und zugleich gefährlich. Denn dadurch, dass das Öl das Fell verklebt und sich als Schicht über die Haut legt, wird der Wärmehaushalt der Tiere mitunter stark gestört. Ebenso wird der natürliche Mechanismus der Pflege und Reinigung des Haarkleides durcheinander gebracht. Staub und Dreck klebt förmlich in einer dünnen Schicht an dem Fell und auf der Haut. Kokosöl/-fett kann zudem auch starke allergische Reaktionen hervorrufen.
Vor allem Katzen neigen dazu, dass Kokosöl in großen Mengen abzuschlecken, was wiederum zu gesundheitlichen Problemen führen kann.


Bernsteinketten

Den mittlerweile berühmten Spruch einer Professorin für Parasitologie möchten wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten: „Ja, Bernstein wirkt. Man muss nur fest genug damit auf die Zecke hauen.“ Und genauso funktionieren die Bernsteinketten – nämlich leider gar nicht. Der Österreichische Rundfunk fragte dazu vor einigen Jahren bei zwei Herstellern (Amberdog und Amber Crown) nach, wie sie ihre Produktempfehlung begründen. Beide Firmen reagierten nicht.

EM-Keramik

Selbiges trifft auch auf dieses Halsband zu! Hier soll die Zecke durch die Übertragung positiver Ionenstrahlung geschädigt werden. Allerdings scheint der Wirkungsmechanismus wissenschaftlich sehr angreifbar zu sein. Denn die Tatsache, dass es sich bei Zecken um eine der resistentesten und robustesten Spezies dieser Welt handelt, ist nicht zu verleugnen.
Sparfuchs-Tipp für die Probierfreudigen unter Ihnen: Lassen Sie sich zum Test die „Steinchen“ viel günstiger von jedem Aquariumhalter mit einem Aussenfilter schenken. Dafür werden sie nämlich eigentlich hergestellt.


Knoblauch

Knoblauchgranulat ist in geringen Mengen wirkungslos gegen Zecken. Große Mengen Knoblauch sind für den Hund wiederum gefährlich, da sie die roten Blutkörperchen zerstören.


Schwarzkümmelöl

Über Schwarzkümmelöl liest man viel Gutes und ebensoviel Schlechtes. Fakt ist auch hier, dass es an wissenschaftlichen Studien mangelt. Allerdings wurde bei Ratten und Mäusen ein lebertoxischer Effekt festgestellt. Hier sollte man sich fragen, inwiefern unter diesem Aspekt ein Vorteil gegenüber den chemischen Mittel besteht. Durch den starken Geruch ist das Öl eine sehr große Belastung für die so feine Hundenase. Hier lohnt ein Selbstversuch, bevor man das Öl dem Vierbeiner verabreicht. Selbst nach Aufnahme des Öls in Kapselform hat man stundenlang den Geschmack im Mund sowie den Geruch in der Nase.

vetevo Fazit

Kein Mittel kann Ihnen einen 100%igen Schutz gegen Zecken garantieren und auch natürliche Mittel können zu starken gesundheitlichen Problemen führen und sind so nicht frei von Nebenwirkung. Tatsächlich kann aber jede abgewehrte Zecke den Hund vor schweren Krankheiten schützen - in Risikogebieten ist das ein starkes Argument.

Die Entscheidung was das Beste für Ihren Hund ist, sollte entsprechend individuell gemeinsam mit ihrem Tierarzt unter Berücksichtigung von Alter des Hundes, gesundheitlichen Zustand sowie den örtlichen Gegebenheiten gefällt werden. Dabei sollten nüchtern die Vorteile antiparasitischer Maßnahmen gegenüber den Nachteilen betrachtet werden.

Kommen Sie gut durch die Saison!

Übrigens: Ähnlich lästig wie Zecken sind unliebsame Darmbewohner. Zum Glück gibt es in Sachen "Wurmkur" mit der regelmäßigen Kotuntersuchung eine tolle Möglichkeit, Wurmkuren nur noch bei echtem Bedarf zu verabreichen. Mehr Infos zum Wurmtest finden Sie hier!

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