Halloween SALE 🎃 bis zu 50% mit
Code:
Copy
“HALLOWEEN”
Hauseigenes Labor (in Berlin)
Hauseigenes Labor (in Berlin)
Exzellent
Bewertungen
Bewertungen
Bereits 400.000+ Tests durchgeführt
Bereits 400.000+ Tests durchgeführt
09.02.2026

So überstehst Du die Zeit um Silvester mit Deinem Hund

Es ist 22 Uhr am 31. Dezember. Draußen knallt die erste Rakete, drinnen steht Dein Hund im Wohnzimmer, hechelt und sucht Deinen Blick. Für viele Hunde ist Silvester alles andere als ein Fest. Die ungewohnten Geräusche, Lichtblitze und Erschütterungen können großen Stress auslösen und für ihre Besitzer ist es oft schwer mitanzusehen, wenn sie nicht wissen, wie sie helfen können. Der Vorteil an Silvester: Der Termin steht fest. Anders als bei Gewittern oder anderen unerwarteten Stresssituationen kannst Du Dich gut darauf vorbereiten. Genau das macht einen großen Unterschied, denn viele Maßnahmen wirken am besten, wenn Du nicht erst am 31. Dezember damit beginnst, sondern schon einige Wochen vorher. Warum Feuerwerk Hunde so stark belasten kann, wie Du Deinen Hund Schritt für Schritt auf Silvester vorbereitest, welche Beruhigungsmöglichkeiten es gibt und wann tierärztliche Unterstützung sinnvoll ist, erfährst Du in diesem Ratgeber.
So überstehst Du die Zeit um Silvester mit Deinem Hund

Inhaltsverzeichnis

Silvester mit Hund – das Wichtigste in Kürze 

  • Hunde hören deutlich höhere Frequenzen als Menschen: Ihr Hörbereich reicht bis etwa 45.000 Hertz, bei uns Menschen sind es rund 20.000 Hertz. Feuerwerk kann zusätzlich sehr hohe Lautstärken erreichen und ist für viele Hunde deshalb besonders belastend.
  • Stress zeigt sich auch körperlich: Bei Angst und Aufregung steigen unter anderem Cortisol und Adrenalin. Herzschlag und Atmung beschleunigen sich und anhaltender Stress kann sich auch auf Schlaf, Verdauung und das allgemeine Wohlbefinden auswirken.
  • Gute Vorbereitung beginnt schon vor Silvester: Geräuschtraining, ein sicherer Rückzugsort und feste Abläufe können Deinem Hund helfen. Wenn er sehr ängstlich reagiert, ist es sinnvoll, frühzeitig mit der Tierarztpraxis über weitere Möglichkeiten zu sprechen.
  • Sicherheit ist rund um den Jahreswechsel besonders wichtig: Viele Hunde erschrecken sich durch plötzliches Knallen und Versuchen zu flüchten. Eine gute Sicherung beim Spaziergang, aktuelle Chipdaten und bei Bedarf ein GPS-Tracker können zusätzlichen Schutz bieten.
  • Auch der 1. Januar gehört zur Vorbereitung: Auf den Wegen können noch Böllerreste, Glasscherben oder andere Gefahren liegen. Manche Hunde reagieren außerdem noch Stunden oder Tage später mit Unruhe oder Verdauungsproblemen. Deshalb lohnt es sich, auch nach Silvester aufmerksam zu bleiben.

Warum Silvester für Hunde eine Ausnahmesituation ist

Bevor es um Beruhigung und konkrete Maßnahmen geht, hilft es zu verstehen, was an Silvester überhaupt in Deinem Hund passiert. Angst vor Feuerwerk ist keine Überreaktion, sondern eine echte Stressreaktion auf viele ungewohnte Reize.

150 Dezibel: Was Dein Hund an Silvester hört

Hunde hören anders als Menschen. Sie nehmen Frequenzen bis etwa 45.000 Hertz wahr, während der menschliche Hörbereich bei rund 20.000 Hertz endet. Außerdem können sie leise Geräusche besser wahrnehmen und deren Richtung genauer bestimmen.

Ein Böller kann in unmittelbarer Nähe bis zu 150 Dezibel erreichen. Für Deinen Hund kommt der Knall plötzlich, ist schwer einzuordnen und kann deshalb sehr erschreckend sein. Dazu kommen weitere Reize: der Geruch von Rauch und Feuerwerk sowie die Lichtblitze am Himmel.

Warum jeder Hund Silvester anders erlebt

Nicht jeder Hund reagiert gleich auf Feuerwerk. Manche haben schon früh gelernt, mit lauten Geräuschen umzugehen. Andere kennen solche Situationen kaum oder haben vielleicht schon einmal eine schlechte Erfahrung gemacht, etwa durch einen Böller in unmittelbarer Nähe.

Auch die Veranlagung kann eine Rolle spielen. Sensible und besonders aufmerksame Hunde nehmen Veränderungen in ihrer Umgebung oft schneller wahr. Dazu gehören zum Beispiel viele Hütehunde wie Border Collies oder Australian Shepherds. Auch bei älteren Hunden kann sich die Reaktion auf Geräusche mit der Zeit verändern. Wie stark die Angst ausfällt, hängt deshalb immer vom einzelnen Hund, seinen Erfahrungen und seiner Persönlichkeit ab.

Was bei Angst im Körper passiert

Erschrickt sich Dein Hund stark, schaltet sein Körper auf Stress. Dabei werden unter anderem Hormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet, sodass der Herzschlag schneller wird, die Atmung sich beschleunigt und die Muskeln sich anspannen. Der Körper bereitet sich darauf vor, schnell reagieren oder flüchten zu können.

An Silvester kann der Stress allerdings länger anhalten und Dein Tier befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation. In vielen Gegenden beginnt das Knallen schon vor dem 31. Dezember und hört auch am nächsten Tag noch nicht sofort auf. Kommt Dein Hund dadurch nur schwer zur Ruhe, kann sich das auch auf Schlaf, Appetit und Verdauung auswirken. Manche Hunde fressen schlechter, wirken unruhig oder bekommen weichen Kot. Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur die Silvesternacht selbst, sondern auch die Tage davor und danach im Blick zu behalten.

Angst beim Hund erkennen: die Signale in drei Stufen

Viele Halter bemerken den Stress erst, wenn ihr Hund bereits zittert. Dabei zeigt sich Anspannung oft schon deutlich früher – allerdings in kleinen, leicht zu übersehenden Signalen.

Stufe 1: die frühen, leisen Signale

Diese Zeichen tauchen oft schon Tage vor Silvester auf und werden fast immer übersehen:

  • häufiges Gähnen ohne Müdigkeit und Lecken über die Lefzen
  • Ohren nach hinten gelegt, angespannte Körperhaltung, „Blinzeln“ und Wegschauen
  • unruhiges Umherwandern, ständiges Positionswechseln im Liegen
  • verzögertes Reagieren auf bekannte Signale, kein Interesse am Spielzeug

Stufe 2: die deutlichen Zeichen

  • Hecheln, obwohl es nicht warm ist und starker Speichelfluss
  • Zittern, eingezogene Rute, geduckter Gang
  • Verstecken unter Möbeln, in Ecken oder im Bad
  • Appetitlosigkeit, auch bei Lieblingsfutter

Stufe 3: die Alarmzeichen

  • ziellose Fluchtversuche, Kratzen und Beißen an Türen, Fenstern oder der Box
  • Kot- und Urinabsatz in der Wohnung, auch bei stubenreinen Hunden
  • keinerlei Ansprechbarkeit, weites Aufreißen der Augen, Erstarren

Bei Stufe 3 reicht es nicht mehr, den Hund nur zu beruhigen. Jetzt geht es vor allem darum, ihn zu schützen, Reize so gut wie möglich zu reduzieren und die Situation sicher zu überstehen. Wenn Dein Hund in Panik gerät oder sich dabei sogar verletzt, solltest Du das im Anschluss unbedingt tierärztlich abklären lassen und für das nächste Silvester frühzeitig einen passenden Plan machen.

 

Die Silvesternacht: Was Deinem Hund jetzt hilft

✅ Bleib möglichst bei ihm: Auch Hunde, die sonst gut allein bleiben können, sollten in dieser Nacht nicht unnötig alleine sein.

✅ Halte den Alltag so normal wie möglich: Ruhiges Verhalten und vertraute Abläufe geben Deinem Hund Orientierung.

✅ Lass Deinen Hund selbst entscheiden, wie viel Nähe er möchte: Manche Hunde suchen Körperkontakt, andere ziehen sich lieber zurück.

✅ Du darfst Deinen Hund trösten: Wenn er Deine Nähe sucht, kannst Du ihm ruhig Sicherheit geben. Angst wird dadurch nicht einfach „belohnt“.

✅ Biete etwas zum Kauen an: Wenn Dein Hund noch Futter oder Kauartikel annimmt, kann ihn das beschäftigen und beruhigen.

✅ Sorge für gleichmäßige Hintergrundgeräusche: Musik, ein Hörbuch oder White Noise können helfen, einzelne Knallgeräusche weniger deutlich wahrzunehmen.

Der Silvester-Fahrplan: von sechs Wochen vorher bis zum 1. Januar

Je früher Du mit der Vorbereitung beginnst, desto besser - am Silvesterabend selbst lässt sich nur noch begrenzt etwas verändern. In den Wochen davor kannst Du dagegen einiges dafür tun, dass Dein Hund mit der Situation besser zurechtkommt.

6 bis 4 Wochen vorher: Training und Tierarzttermin

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, mit einem vorsichtigen Geräuschtraining zu beginnen. Spiele Feuerwerksgeräusche zunächst so leise ab, dass Dein Hund sie zwar wahrnimmt, aber entspannt bleibt. Verbinde die Geräusche mit etwas Angenehmem, zum Beispiel Futter, einem Kauartikel oder gemeinsamem spielen. Erst wenn Dein Hund ruhig bleibt, kannst Du die Lautstärke langsam etwas erhöhen.

Wichtig ist, dass Dein Hund dabei nicht erschrickt. Zeigt er erste Anzeichen von Unruhe, war der Schritt zu groß und Du solltest die Lautstärke wieder reduzieren. Achte deshalb auf seine Körpersprache. Häufiges Gähnen, Lefzenlecken oder Wegdrehen können darauf hinweisen, dass es ihm zu viel wird. Kurze Einheiten von fünf bis zehn Minuten sind meist sinnvoller als ein langes Training.

Wenn Dein Hund an Silvester bereits einmal sehr starke Angst oder Panik gezeigt hat, solltest Du außerdem frühzeitig einen Termin in der Tierarztpraxis vereinbaren. So bleibt genug Zeit, mögliche Medikamente oder andere unterstützende Maßnahmen in Ruhe zu besprechen und gegebenenfalls vorher auszuprobieren.

2 Wochen vorher: Rückzugsort vorbereiten

Ein Rückzugsort hilft am meisten - am besten wählst Du einen Platz, an dem er sich ohnehin wohlfühlt und der möglichst ruhig und etwas abgeschirmt liegt.

Das kann eine offene Hundebox mit einer Decke darüber sein, ein Platz unter dem Schreibtisch oder eine geschützte Ecke hinter dem Sofa. Wichtig ist, dass Dein Hund jederzeit selbst entscheiden kann, ob er dort bleiben oder den Platz wieder verlassen möchte.

Du kannst den Rückzugsort schon vorher positiv besetzen, indem Du dort fütterst oder Kauartikel anbietest. So wird der Platz nach und nach zu einem vertrauten Ort, an den sich Dein Hund bei Bedarf zurückziehen kann.

1 Woche vorher: Sicherheit und Vorräte prüfen

  • Prüfe, ob die Chipdaten Deines Hundes aktuell sind und die hinterlegte Telefonnummer stimmt.
  • Kontrolliere Geschirr und Leine. Bei Hunden, die bei Angst zum Losreißen neigen, kann eine zusätzliche Sicherung sinnvoll sein.
  • Sorge dafür, dass Futter, Kauartikel und gegebenenfalls verschriebene Medikamente rechtzeitig vorhanden sind.
  • Wenn Gäste kommen, informiere sie vorher darüber, dass Türen nicht unnötig offen stehen sollten und Dein Hund Ruhe braucht.
  • Reagiert Dein Hund sehr stark auf Feuerwerk, kann auch ein Aufenthalt in einer ruhigeren Umgebung eine Möglichkeit sein. Solche Unterkünfte sollten allerdings frühzeitig geplant werden.

31. Dezember tagsüber: ruhig durch den Tag

Den längeren Spaziergang legst Du am besten auf den Vormittag oder frühen Nachmittag. Wähle möglichst eine ruhige Strecke, auf der erfahrungsgemäß noch wenig geböllert wird. Bewegung ist gut, aber Dein Hund muss nicht völlig erschöpft sein. Ein möglichst normaler Tagesablauf hilft vielen Hunden mehr als besonders viel Action.

Am späten Nachmittag oder frühen Abend reicht dann eine kurze Runde zum Lösen. Nimm Deinen Hund dabei sicherheitshalber an die Leine. Auch das Futter kannst Du etwas früher anbieten, vor allem wenn Dein Hund bei Stress zu einem empfindlichen Magen neigt.

Bevor es draußen lauter wird, kannst Du Rollläden oder Vorhänge schließen und für eine gleichmäßige Geräuschkulisse sorgen. Ruhige Musik, ein Hörbuch oder andere vertraute Hintergrundgeräusche können die plötzlichen Knallgeräusche etwas abmildern.

1. Januar: Auch danach noch aufmerksam bleiben

Auch am nächsten Morgen ist etwas Vorsicht sinnvoll. Auf Straßen und Wiesen können noch Böllerreste, Raketenstäbe, Glasscherben oder andere gefährliche Gegenstände liegen. Nimm Deinen Hund deshalb zunächst an die Leine und wähle nach Möglichkeit eine ruhige Strecke.

Manche Hunde brauchen nach Silvester noch etwas Zeit, um wieder ganz zur Ruhe zu kommen. Sie schlafen mehr, fressen vorübergehend weniger oder reagieren empfindlicher auf Geräusche. Das kann nach einer stressigen Nacht durchaus vorkommen.

Halten Beschwerden wie Durchfall oder Erbrechen an oder wirkt Dein Hund auch nach mehreren Tagen noch ungewöhnlich gestresst, solltest Du sicherheitshalber tierärztlichen Rat einholen.

Ausreißer verhindern: Sicherung, Chip und Tracker

Rund um Silvester werden beim Tierschutz jedes Jahr hunderte entlaufene Hunde gemeldet. Oft reicht ein einziger Schreckmoment beim Spaziergang, etwa wenn plötzlich in der Nähe ein Böller gezündet wird.

Gerade an diesen Tagen lohnt es sich deshalb, bei der Sicherung besonders aufmerksam zu sein:

  • Sicherheits- oder Panikgeschirr: Ein gut sitzendes Geschirr mit drei Gurten erschwert es Deinem Hund, sich bei Panik rückwärts herauszuwinden.
  • Doppelte Sicherung: Befestige die Leine am Geschirr und sichere Deinen Hund zusätzlich über das Halsband. So bleibt er auch dann gesichert, wenn sich eine Verbindung löst.
  • GPS-Tracker: Ein Tracker am Geschirr kann helfen, Deinen Hund schneller wiederzufinden. Den Mikrochip ersetzt er allerdings nicht.
  • Chipdaten überprüfen: Kontrolliere rechtzeitig, ob Dein Hund registriert ist und Deine Telefonnummer noch stimmt. Nur mit aktuellen Kontaktdaten kann der Chip im Ernstfall helfen.
  • Auch zu Hause vorsorgen: Wenn Gäste oder Lieferdienste kommen, sollte die Haustür nicht unnötig offen stehen. Ein kurzer Hinweis an der Tür kann dabei helfen, dass alle daran denken.

Was Du an Silvester besser vermeiden solltest

  • Den Hund mit nach draußen nehmen, damit er sich an das Feuerwerk gewöhnt: Für einen ängstlichen Hund kann die direkte Konfrontation mit Böllern und Raketen zusätzlichen Stress bedeuten. Gewöhnung sollte immer langsam und kontrolliert stattfinden.
  • Den Hund gegen seinen Willen einsperren: Ein Rückzugsort sollte Sicherheit geben und möglichst freiwillig genutzt werden können. Fühlt sich Dein Hund eingeschlossen, kann seine Unruhe noch stärker werden.
  • Den Hund allein im Auto lassen: Gerade bei Feuerwerk kann er dort erschrecken und in Panik geraten. Auch für kurze Zeit ist das keine gute Lösung.
  • Angst mit Schimpfen beantworten: Dein Hund verhält sich nicht absichtlich schwierig. Bleib ruhig und gib ihm die Sicherheit, die er in diesem Moment braucht.
  • Medikamente auf eigene Faust geben: Verwende keine alten Medikamente oder Präparate, die nicht ausdrücklich für Deinen Hund vorgesehen sind. Wirkstoff und Dosierung sollten immer tierärztlich abgestimmt werden.
  • Essensreste vom Silvesterbuffet füttern: Einige Lebensmittel sind für Hunde ungeeignet oder sogar giftig. Dazu gehören unter anderem Schokolade, Weintrauben, Zwiebeln und Produkte mit Xylit.

Beruhigungsmittel für Hunde an Silvester: Was hilft wirklich?

Wenn Dein Hund an Silvester stark unter Angst und Stress leidet, kann die Frage nach einem Beruhigungsmittel sinnvoll sein. Wichtig ist dabei, genau zu unterscheiden, welche Mittel tatsächlich gegen Angst helfen und welche den Hund lediglich ruhiger wirken lassen.

Rezeptpflichtige Angstlöser: rechtzeitig mit dem Tierarzt sprechen

Es gibt verschreibungspflichtige Medikamente, die gezielt gegen Angst eingesetzt werden können. Welche davon für Deinen Hund geeignet sind, sollte immer tierärztlich entschieden werden - gerade in Hinblick auf Dosierung und Verträglichkeit. Manche Präparate sollten vor Silvester bereits einmal getestet werden, andere brauchen etwas Zeit, bis sie zuverlässig wirken. Deshalb lohnt es sich, den Termin nicht erst kurz vor dem Jahreswechsel zu vereinbaren.

Warum reine Beruhigungsmittel nicht immer die beste Wahl sind

Manche älteren Präparate dämpfen vor allem die Bewegung, nehmen dem Hund aber nicht unbedingt die Angst. Er bekommt das Feuerwerk weiterhin mit, kann darauf jedoch weniger reagieren oder sich zurückziehen. Das kann zusätzlichen Stress auslösen. Wenn Dir ein Beruhigungsmittel empfohlen wird, frag deshalb am besten gezielt nach, ob es tatsächlich angstlösend wirkt oder lediglich sediert.

Sanfte Unterstützung: Was Du erwarten kannst

Auch Pheromon-Verdampfer, Sprays oder Halsbänder werden rund um Silvester häufig eingesetzt. Sie sollen Hunden dabei helfen, sich sicherer und entspannter zu fühlen. Die Wirkung fällt von Hund zu Hund unterschiedlich aus und ist meist eher als Unterstützung zu sehen. Sinnvoll kann es sein, solche Produkte schon einige Zeit vor Silvester einzusetzen. Ähnlich ist es bei Bachblüten oder Ergänzungsfuttermitteln mit Inhaltsstoffen wie Baldrian, Passionsblume oder Melisse. Sie können eine sanfte Begleitung sein, reichen bei starker Angst oder Panik aber meist nicht aus. Auch CBD wird immer wieder als Möglichkeit genannt. Da die Wirkung bei Geräuschangst bislang nicht eindeutig belegt ist, solltest Du auch hier vorher mit Deiner Tierarztpraxis sprechen.

👉 Und der wichtigste Punkt bleibt unabhängig vom Mittel: Kein Präparat ersetzt Vorbereitung, einen sicheren Rückzugsort und einen Menschen, der ruhig bleibt.

Wenn der Stress an Silvester auf den Magen schlägt

Stress kann sich bei Hunden auch auf die Verdauung auswirken. Rund um Silvester zeigen sich deshalb bei manchen Hunden weicher Kot, Durchfall, Blähungen oder weniger Appetit. Das liegt unter anderem daran, dass der Körper unter Stress anders arbeitet und sich auch die Darmtätigkeit verändern kann.

Oft beruhigt sich die Verdauung nach ein paar Tagen wieder von selbst. Unterstützen kannst Du Deinen Hund mit kleineren Portionen, leicht verdaulichem Futter, ausreichend Wasser und einer möglichst gleichbleibenden Fütterung. Gerade in dieser Zeit ist es besser, nicht zusätzlich mit neuen Futtersorten zu experimentieren.

👉 Belly Bites 2.0 für Hunde können die Darmflora mit Prä- und Probiotika im Alltag unterstützen und lassen sich auch rund um den Jahreswechsel gut in die tägliche Routine einbauen.

Wenn die Beschwerden länger anhalten oder immer wieder auftreten, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Darmgesundheit: 

👉 Mit dem Darmflora-Test für Hunde lassen sich unter anderem sieben wichtige Leitbakterien, der pH-Wert und Futterrückstände untersuchen. Die Probe kannst Du bequem zu Hause nehmen. So erhältst Du einen besseren Überblick darüber, wie es um die Darmflora Deines Hundes steht und welche nächsten Schritte sinnvoll sein können.

Hund und Silvester: Wann du mit deinem Hund zum Tierarzt solltest

Nicht jede Angst an Silvester muss direkt tierärztlich behandelt werden. In manchen Situationen solltest Du aber nicht zu lange warten:

  • Dein Hund hat sich in Panik an Pfoten, Krallen, Zähnen oder im Maul verletzt.
  • Durchfall oder Erbrechen halten länger als 48 Stunden an oder es ist Blut zu sehen.
  • Dein Hund frisst auch am zweiten Tag nach Silvester noch nicht.
  • Er hat Böllerreste, Essensreste, Scherben oder andere gefährliche Dinge aufgenommen.
  • Die Angst wird von Jahr zu Jahr stärker oder tritt inzwischen auch bei Gewitter, Schüssen oder Verkehrslärm auf.

Gerade wenn sich die Angst zunehmend auf andere Situationen ausweitet, kann eine verhaltensmedizinische Beratung sinnvoll sein. Am besten beginnt die Vorbereitung dann nicht erst kurz vor Silvester, sondern deutlich früher im Jahr.

vetevo Fazit

Silvester wird für viele Hunde vermutlich nie die liebste Nacht des Jahres. Mit etwas Vorbereitung kannst Du aber viel dafür tun, dass Dein Hund ruhiger und sicherer durch den Jahreswechsel kommt. Geräuschtraining, ein vertrauter Rückzugsort, eine gute Sicherung beim Spaziergang und bei Bedarf ein frühzeitiger Termin in der Tierarztpraxis machen oft einen großen Unterschied.

Und wenn es am 31. Dezember trotzdem laut wird, braucht Dein Hund vor allem Ruhe, Verlässlichkeit und einen sicheren Ort. Schließe Fenster und Vorhänge, sorge für eine gleichmäßige Geräuschkulisse und lass ihn selbst entscheiden, ob er Nähe sucht oder sich lieber zurückziehen möchte.

Auch nach Silvester lohnt es sich, Deinen Hund noch ein paar Tage gut zu beobachten. Wenn Stress auf den Magen schlägt oder die Verdauung länger aus dem Gleichgewicht bleibt, können die Belly Bites 2.0 oder der Darmflora-Test von vetevo dabei helfen, die Darmgesundheit gezielter in den Blick zu nehmen.

vetevo – aus Liebe zum Tier.

FAQ: Hund und Silvester

Wie kann ich meinen Hund an Silvester beruhigen?

accordion chevron icon

Am besten bereitest Du Deinen Hund schon einige Wochenvorher auf Silvester vor. Ein ruhiges Geräuschtraining, ein vertrauterRückzugsort und ein möglichst normaler Tagesablauf können helfen. Am Abendselbst sorgen geschlossene Rollläden oder Vorhänge, gedämpftes Licht undgleichmäßige Hintergrundgeräusche für etwas mehr Ruhe. Wichtig ist vor allem, dass Du bei Deinem Hund bleibst und ihm die Nähe gibst, die er gerade braucht.

Mein Hund frisst an Silvester nicht. Ist das normal?

accordion chevron icon

Stress kann dazu führen, dass Dein Hund vorübergehend weniger Appetit hat. Biete ihm kleine Portionen mit gut verträglichem Futter an, ohne ihn zum Fressen zu drängen. Frisst er am nächsten Tag wieder wie gewohnt, ist das meist unproblematisch. Hält die Appetitlosigkeit länger an oder kommen Durchfall, Erbrechen oder andere Beschwerden hinzu, solltest Du tierärztlichen Rat einholen.

Ab wann sollte ich meinen Hund auf Silvester vorbereiten?

accordion chevron icon

Idealerweise beginnst Du etwa vier bis sechs Wochen vorher. So bleibt genug Zeit für kurze Trainingseinheiten und dafür, einen Rückzugsort aufzubauen, den Dein Hund bereits kennt und gerne nutzt. Hat Dein Hund starke Angst vor Feuerwerk, solltest Du außerdem frühzeitig mit Deiner Tierarztpraxis sprechen. Je näher Silvester rückt, desto weniger Zeit bleibt für eine behutsame Vorbereitung.

Was tun, wenn mein Hund draußen plötzlich in Panik gerät?

accordion chevron icon

Versuche ruhig zu bleiben und bringe Deinen Hund möglichst schnell an einen geschützten Ort. Halte die Leine sicher, ohne hektisch daran zu ziehen, und sprich ruhig mit ihm. Entscheidend ist, dass er nicht weglaufen kann und die Situation nicht noch unübersichtlicher wird. Gerade rund um Silvester können ein gut sitzendes Sicherheitsgeschirr, eine doppelte Sicherung und ein GPS-Tracker zusätzliche Sicherheit geben.

Kann Silvester bei meinem Hund Durchfall auslösen?

accordion chevron icon

Ja, starker Stress kann sich auch auf die Verdauung auswirken. Manche Hunde reagieren rund um Silvester mit weichem Kot, Durchfall oder weniger Appetit. Häufig beruhigt sich die Verdauung wieder, sobald auch der Stress nachlässt. Halten die Beschwerden länger an oder treten sie immer wieder auf, sollte die Ursache genauer abgeklärt werden. Ein Darmflora-Test kann zusätzlich Hinweise auf die Zusammensetzung der Darmflora geben.

Was kann ich tun, damit mein Welpe später keine Angst vor Silvester hat?

accordion chevron icon

Schon im jungen Alter kannst Du Deinen Welpen behutsam an unterschiedliche Alltagsgeräusche gewöhnen. Wichtig ist, dass die Reize so mild bleiben, dass er entspannt damit umgehen kann. Kurze Übungen mit Futter, Spiel oder einer vertrauten Situation können dabei helfen, neue Geräusche positiv zu verknüpfen. Dabei gilt: lieber langsam steigern und aufhören, bevor Dein Welpe überfordert ist.

vetevo Gesundheitsprodukte

Hunde
Pferde
Katzen

Wähle dein Gratis Geschenk

Belly Bites 2.0 (80g) - vetevo Rezeptur für die tägliche Unterstützung der Darmflora