brown labrador lying on blanket looking down

Giardien beim Hund - Die kleinen fiesen Durchfallmonster

Giardien sind eine der häufigsten Ursachen für immer wiederkehrende Magen-Darm-Krankheiten beim Hund. Als einzellige Dünndarm-Parasiten führen sie zu Durchfall und Erbrechen. Gerade Welpen und junge Hunde sind besonders anfällig für Giardien-Infektionen.Wie erkennt man Giardien beim Hund und wie bekämpft man eine Infektion richtig? Und wie können Sie sich und Ihren Hund vor Giardien schützen? Mehr erfahren Sie hier.

Was sind Giardien beim Hund?Zugegeben: Giardien sehen schon echt süß aus! Die früher als “Urtierchen” bezeichneten Kreaturen mit großen Zellkernen, die einen beim Blick ins Mikroskop wie Kulleraugen ansehen, einem vermeintlichen Smileymund und Geißeln, die wie Arme und Beine wirken… Giardien sind nicht nur nett anzusehen, sie sind auch seeeehr alt und machen als fiese kleine Durchfallmonster der Welt schon lange zu schaffen! Wahrscheinlich hatten schon unsere Vorfahren und sogar die Dinos mit ihnen zu kämpfen. Also absolut kein neues Problem und vor allem keine “neue Seuche”, wie Giardien auf einigen Internetseiten betitelt werden.Frei nach dem Motto: “Klein aber oho!” sind die kleinen Quälgeister sehr robust und anpassungsfähig. Genau deswegen werden sie sehr wahrscheinlich auch die Menschheit überleben. Irgendwann werden Giardienschwärme wahrscheinlich die Weltherrschaft an sich reißen und die einzigen Lebewesen auf der Erde sein.Ist das ein Witz?! Wer weiß das schon...Giardien gehören zu den Einzellern, sind also winzige Organismen aus nur einer Zelle, die begeißelt sind und sich durch Zellteilung fortpflanzen.2 Zellkerne ("Augen"),2 dünne Achsenstäbe,4 Geißelpaare,1 gebogenes Mediankörperchen (gelb)Durch Ihre zwei Zellkerne, die wie Augen aussehen gehören Sie zu den Diplomonadida. Die “Geißeln” sind dünne Fädchen, die schnell rotieren können und die Giardien so wie winzige Propeller antreiben können.Giardien werden nach ihren Genotypen (die Gesamtheit der Gene, die im Zellkern gespeichert werden) in die unterschiedlichen Gruppen A1 und A2, B3 und B4, C, D, E, F, G eingeordnet.Das Vorkommen der Giardien bei Hunden und MenschenDie Besiedelung bei unseren liebsten Haustieren ist sehr weit verbreitet. Etwa jeder fünfte Hund und jede zehnte Katze sind durch Giardien belagert. Bei Welpen und Jungtieren sogar bis zu 70%, weil die Darmflora noch nicht gut ausgebildet ist und ein natürlicher Schutz fehlt.Hunde werden von A1, B3, C und D befallen. Katzen von A1 und F. Menschen von A1 und B3. Da es also Überschneidungen gibt handelt es sich um eine Zoonose, eine Krankheit, die von Tier auf den Menschen (und auch andersherum) übertragen werden kann. Neben unseren “klassischen” Haustieren sind oftmals Kälber, Lämmer und Chinchillas befallen.Die Ursachen für die Infektion mit Giardien beim HundA1, B3; C und DHundA1 und FKatzenA1 und B3MenschenWenn Hunde und vor allem Welpen Durchfall haben, ist die Ursache häufig eine Infektion mit Darmparasiten. Dazu zählen auch die Giardien. Hunde stecken sich über die Aufnahme von Giardienzysten (das sind so etwas wie verkapselte Giardien) im Kot infizierter Hunde an. Die minimale “Infektionsdosis” für Säugetiere, uns eingeschlossen, beträgt 10 bis 100 Zysten. Die Zysten überleben bis zu mehreren Wochen auch im Boden und in der Umwelt. Somit gelangen sie auch in Wasser oder haften an vermeintlich “Schmackhaftem”, was der Hund draußen beschnüffelt und vielleicht auch frisst (das typische Labradorsyndrom).Die Zysten werden über den Mund aufgenommen, gelangen über den Magen in den Darm und entwickeln sich dort weiter zur ausgewachsenen Form, dem Trophozoiten. Diese fertige Giardie besiedelt die Darmschleimhaut und pflanzt sich durch Zellteilung fort. Aus einem mach zwei, aus zwei vier aus vier 16 und so weiter… Schnell kommt es also zu einer extremen Vermehrung im Darm. Bevor die Giardien nun ausgeschieden werden und in die Umwelt gelangen, bildet sich eine Schutzhülle, die dem Parasiten eine große Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse wie Hitze, Kälte oder Trockenheit (=Tenazität) gibt. Die so genannte Zyste kann bis zu mehreren Wochen auf Spielzeug, dem Boden, Decken oder auch im Wasser überleben und weitere Tiere bei oraler Aufnahme anstecken. Eine Behandlung gegen Giardien muss somit immer zeitgleich mit Desinfektionsmaßnahmen erfolgen!Die Symptome - Wie erkennen Sie Giardien beim Hund?Das äußerlich sichtbare Symptom einer Giardieninfektion ist hartnäckiger Durchfall. Der Kot kann auch Schleimbeimischungen und gelegentlich sogar Blut enthalten. Manchmal kommt es auch zu Erbrechen und wenn die Giardien lange im Darm ausharren zur Abmagerung. Den Hunden geht es offensichtlich nicht gut und sie sind oft schlapp. Allerdings kann eine Infektion ganz ohne Symptome ablaufen. Entscheidend, ob überhaupt Krankheitsanzeichen zu erkennen sind, sind hierbei die Abwehrmechanismen im Körper. Denn das so genannte Immunsystem ist ein echter Kämpfer und lernt mit der Zeit die ein oder andere Strategie.Vor allem Welpen und jüngere Hunde haben mit einer Giardieninfektion zu kämpfen. Sie sind besonders empfindlich, da das Immunsystem erst am Lernen ist. In ihrem jungen Leben sind sie noch nie mit dem Erreger “Giardie” in Berührung gekommen und sind diesem schutzlos ausgeliefert, bis das Immunsystem seine zahlreichen Abwehrzellen gebildet hat. Welpen haben oft besonders hartnäckige Durchfälle und dehydrieren schnell.Bei erwachsenen Hunden entwickelt sich oft eine “automatische Erregerabwehr” (Immunität), sodass sie im Allgemeinen ziemlich gut mit einer Giardieninfektion klarkommen. Manchmal kommt es zu immer wiederkehrendem Durchfall. Oftmals bleibt der Parasit allerdings auch ein stiller Begleiter. Doch auch diese stillen Giardienträger sind ein Problem, da sie von diesen Hunden regelmäßig ausgeschieden werden und andere Hunde sich dadurch anstecken.Ist der Hund krank oder immungeschwächt, können die Giardien auch bei stillen Giardienträgern schnell mal die Überhand gewinnen und starke Durchfälle verursachen. “Schmarotzen”, also die Nährstoffe im Darm wegfressen und somit für “Futterschwund” beim Hund sorgen, tun Giardien trotz allem immer.Die Diagnose - Wie wird der Hund auf einen Giardienbefall getestet?Im Labor kann der Parasitologe die Infektion schnell und einfach mit einem Giardientest überprüfen. Dafür wird eine Kotprobe auf Antigene oder Giardien Zysten (Oozysten) getestet.Bei dem Flotationsverfahren werden die Giardien vom übrigen Kot abgetrennt und durch ein Mikroskop sichtbar gemacht. Dieses Verfahren basiert auf dem gleichen Prinzip wie das Baden im Toten Meer! Einfach so gemütlich an der Oberfläche umhertreiben und gleichzeitig in der Tageszeitung umher blättern.Anschließend wird Flüssigkeit mit einem höheren spezifischen Gewicht (Kochsalz-, Zucker- oder Zinksulfatwasser) dazu gegeben und abgewartet, bis die kleinen Bläschen beginnen wie durchgekochte italienische Gnocchi an der Oberfläche aufzutreiben.Durch ein Glasplättchen (Objektträger oder Deckgläschen) werden sie dann von der Oberfläche abgenommen und mit dem Mikroskop betrachtet. Voila!Bei dem spezifischen Giardien Ko-Pro-Antigen Test wird die Kotprobe auf eine Mikrotiterplatte mit ganz vielen voneinander abgetrennten Näpfchen aufgetragen. Hier wird es nun sehr komplex! Die cleveren Biologen haben sich nämlich einfach eine sehr schlaue Strategie unseres Immunsystems abgeschaut.Es wird ein so genanntes Enzymimmunessay oder auch ELISA durchgeführt. Bei dem Test werden Antikörper eingesetzt, die spezifisch auf die Erregerstruktur (Antigen) passen und damit eine Infektion nachweisen. Ganz nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Jedes Erreger- Antigen (Schlüssel) passt zu einem Antikörper (Schloss). Diese giardienspezifische Antikörper spüren nun also Antigene der Giardien auf, verbinden sich miteinander und markieren diese somit.Zum Wurmtest Pro kommen Sie hierWurmtest Pro (inkl. Giardien)Jetzt mehr erfahrenDie Antikörper unseres Immunsystems sind wunderbare Kreationen unserer Körperabwehr. Sie werden produziert wenn ein Krankheitserreger den Körper besiedelt um ihn zu entdecken, zu markieren und zu vernichten. Antikörper sind also natürliche Ordnungsmacher! Die kleinen Polizisten unseres Immunsystems.Die Therapie - Wie wird ein Giardienbefall beim Hund behandelt?Für die Behandlung von Giardien sind nur zwei Medikamente zugelassen, Fenbendazol und Metronidazol. Die können entweder durch Pasten, Kau- oder Filmtabletten eingegeben werden. Wichtig bei der Behandlung ist eine gewisse Dosierung und die geeignete Dauer von mindestens 3 besser 5 Tagen Behandlungsdauer. Außerdem sollten Sie die richtige Schonkost auswählen und den Patienten kohlenhydratarm ernähren. Denn Reis bei Durchfall und ähnliche kohlenhydratreiche Schonkost ist ein gefundenes Fressen für die Giardien, die sich dann erst richtig vermehren.Nach zwei Wochen soll der Behandlungserfolg mittels Kotprobe überprüft werden. Denn manchmal muss diese Behandlung mit den geeigneten Medikamenten von 5 Tagen wiederholt werden.Leider wird die Resistenzlage zunehmend kritischer und gerade der Wirkstoff Fenbendazol verliert an Effektivität. Deswegen ist es sehr wichtig, bei jeder Anwendung verschiedene Präparate mit unterschiedlichem Wirkstoff anzuwenden. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist es, bei einem Befall auch Partnertiere im eigenen Haushalt oder täglichen Spielgefährten mitzubehandeln! Denn manchmal ist der Hundekumpel zwar infiziert und scheidet fröhlich Giardien aus, ohne dass er jedoch selbst Symptome hat, weil sein Immunsystem die Giardien (noch) gut in Schach hält.Falls Sie schon einmal von dem immer beliebteren Präparat “Spatrix” gehört haben, welches nicht verschreibungspflichtig ist und dementsprechend frei in der Apotheke oder sogar über das Internet gekauft werden kann: Finger weg! Denn hier gibt es das große Probleme, dass das Präparat nicht für Hunde zugelassen ist und auch nicht in Studien getestet wurde. Es kann somit also zu starken Nebenwirkungen führen und ist entsprechend als absolut nicht unbedenklich einzustufen.Strenge Hygiene schützt vor RückfallDie Hartnäckigkeit der Giardien bedeutet eine große Reinfektionsgefahr.Und Impfstoffe gegen Giardien sind derzeit in Deutschland nicht zugelassen!Und da ausgeschiedene Giardien-Zysten in der Umwelt noch über Wochen und Monate infektiös sind, bieten sie zusätzlich eine sehr hohe Reinfektionsgefahr. Als vorbeugenden Schutz ihres Hundes ist Hygiene das A und O!Deswegen gilt es beim Spazieren gehen immer darauf achten, genug Plastiktütchen zum Einsammeln des Geschäftes mitzunehmen. Denn es ist nicht nur sehr unschön und rücksichtslos die Wurst mal liegen zu lassen, sondern birgt auch Ansteckungsgefahr. Besonders gilt das natürlich für Spielplätze und Sandkästen, die für Kinder zugänglich sind. Da sich Giardien auch besonders wohl im Wasser fühlen, kann auch alles “Feuchte” eine Infektionsquelle sein.Tipps zum Schutz vor GiardienStundenweise frisches Wasser zum Trinken bereitstellenFutter- und Trinknäpfe täglich mit kochendem Wasser oder in der Spülmaschine bei über 65°C waschenHunde möglichst von Badestellen und “öffentlichen” Trinknäpfen vor Cafés und Co. fernhalten!Hundedecken und -kissen regelmäßig heiß bei über 65°C waschenSpielsachen regelmäßig mit kochendem Wasser oder in der Spülmaschine bei über 65°C waschenBöden regelmäßig reinigen und vollständig abtrocknen lassenRegelmäßiges Baden mit z.B. chlorhexidingluconhaltigen Shampoos, um alle Kotreste aus dem Fell zu entfernen. Zusätzlich kann bei langhaarigen Hunden der “Po-Bereich” ein wenig geschoren werden um das Anhaften zu verhindernGibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten?Immer wieder liest man von der Moroschen Möhrensuppe, Kräuterbuttermilch, Propolis und Kokosöl. Alle diese Hausmittelchen sollen dazu beitragen das Immunsystem aufzubauen und somit die Selbstheilung fördern.Die Moro-Suppe...Diese wässrige Zubereitung aus der Karotte wird oftmals als Wundermittel beschrieben. Laut einer Studie der Universität Wien und Universitätspoliklinik für Kinder und Jugendliche Erlangen- Nürnberg wirken die sauren Oligosaccharid- Kohlenhydrate in der Vorsorge und Therapie von Magen- Darm Infektionen.Damit sich Keime im Körper ausbreiten können müssen sie sich als aller erstes “festbeißen”. Oligosaccharide haben die besondere Fähigkeit diese Anhaftung (Adhärenz) auf der Darmschleimhaut zu verhindern. Somit kann es nicht zur Besiedlung kommen! Goodbye Durchfall!Wenn da nicht das ABER wäre!Denn Giardien ernähren sich von Kohlenhydraten! Durch die vermehrte Fütterung von Karotten wird die Kohlenhydratration erhöht und die Giardien bekommen ihr Frühstück, Mittag und Abendessen auf dem Silbertablett serviert. Na toll!Das Kokosöl…Kokosöl soll antimikrobiell wirken, das Immunsystem stärken, die Abwehrkräfte mobilisieren und gleichzeitig eine Darmflora schaffen, die von Parasiten als abstoßend empfunden wird.Bisher gibt es nur Studien mit Zecken und Bakterien, nicht jedoch mit Einzeller! Die haben herausgefunden, dass Kokosöl zwar eine antimikrobielle Wirkungsweise (vor allem Bakterien, Viren und Pilze) hat. Hier steht die Laurinsäure im Fokus, welche laut Studien die Besiedelung der Darmschleimhaut behindert, jedoch gibt es keinen Nachweis für die Wirkung gegen Parasiten wie Würmer und Giardien. Unterm Strich können wir zum derzeitigen Zeitpunkt nur sagen: Es kann schon sein, dass Kokosöl gegen Giardien hilft. Aber verlassen können Sie sich darauf nicht!Es gibt also Hausmittel mit unterstützender Wirkung für die Darmgesundheit, die auch gerne kombiniert werden können. Denn Karotten und Kokosöl hat noch keinem Hund geschadet. Ein Versuch ist es deswegen alle Male wert!Allerdings es es kein Wunderheilmittel für die Behandlung eines Befalls. Hier muss auf den Experten, den Tierarzt, zurückgegriffen werden, der anhand von einer Untersuchung einschätzen kann wie stark der Befall ist und ob bzw. was es für Symptome gibt. Wenn Sie also sicher gehen möchten, dass die Giardien bald verschwinden und Ihr vierbeiniger Freund endlich wieder fit ist, dann sollten Sie lieber die auf Methoden zurückgreifen, die sich über Jahre bewährt haben.Die Kotprobe zum Schutz und Kontrolle, um sicherzugehen.Wir haben bereits zum Thema “Würmer” über diese super Methode informiert.Hier wird regelmäßig der Kot von drei aufeinanderfolgenden Tagen eingesammelt, weggeschickt und auf Parasiten kontrolliert. So kannst du sicher sein, dass dein Hund schmarotzerfrei ist.Hat “Emma”, “Frieda”, “Max” …. also seit längerer Zeit Durchfall sollte definitiv ein Kotprobe in Erwägung gezogen werden. Schonend aber oho. Anhand von dieser Kotuntersuchung kann der Parasitologe mikroskopisch nach Giardien-Zysten suchen, oder den spezifischen und sicheren Antigen- Antikörper- Test machen. So entsteht Gewissheit. Denn die übliche Wurmkur im Abstand von drei Monaten würde einen Giardienbefall in keinster weise “mitbehandeln”.Zum Wurmtest Pro kommen Sie hierWurmtest Pro (inkl. Giardien)Jetzt mehr erfahrenGiardien sind eine bedeutende ZoonosegefahrDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert einen Zoonose-Erreger als einen Erreger, der zwischen Mensch und Tier übertragen werden kann. Giardien gehören zu dieser Kategorie! Jedoch sind nicht alle “Hunde-Giardien-Genotypen” auch gleich übertragbar auf den Menschen, sondern nur einige.Der Mensch infiziert sich durch Schmutz- und Schmierinfektion (z.B. durch Hunde-und Katzenkontakt) oder verunreinigtes Trinkwasser und kontaminiertes Gemüse. Aber auch Fliegen können diese Parasiten auf Nahrungsmittel verschleppen und auf diese Weise auf den Menschen übertragen.Die Erkrankung durch Giardien (Giardiasis) des Menschen ist eine meldepflichtige Darmerkrankung, die gemäß der Statistik des Robert-Koch-Instituts jährlich mehrere tausend Giardien-Infektionen beim Menschen in Deutschland umfasst (weltweit über 200 Mio.). Klinisch äußert sich die Giardiasis mit Durchfällen und Erbrechen. Insbesondere bei Kindern kann eine Infektion zu heftigen Symptomen, sowie Mangelernährung und Wachstumsstörungen führen. Besonders gefürchtet ist es unter den Reisenden als Reisediarrhoe oder auch “Montezumas Rache” genannt.So beunruhigend wie sich das ganze anhört ist es allerdings nicht. Entwarnung gilt zumindest für gesunde Menschen!Denn besonders gefährdet sind Menschen mit einem nicht gut ausgebildetem bzw. geschwächtem Immunsystem. Dazu gehören Schwangere, Kinder, kranke und ältere Personen.vetevo- FazitGiardien sind nicht zu unterschätzen!Die quälen unsere Liebsten oft über mehrere Wochen mit Durchfällen und können zur starken Gewichtsabnahme führen. Und weil Giardien so klein sind und sich in den Darmzotten so wohl fühlen, bleiben die Einzeller gerne dauerhafte Darmbewohner, auch nach der Durchfall Misere.Aber Giardien sind auch nicht zu überschätzen!Durch eine gezielte Behandlung und einer regelmäßige Kontrolle durch Kotuntersuchungen können Sie sie dann doch loswerden. Nicht zu vergessen ist ein gutes Hygienemanagement zu Hause. Mit regelmäßigen Reinigen von Näpfen und Spielzeug (>65°C) können Sie sehr gut gegen die kleinen Schmarotzer vorgehen.Also keep cool and start cleaning!vetevo - Aus Liebe zum Tier.

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