Zahnentwicklung und Zahwechsel bei Welpen - Titelbild

©Berkay Gümüştekin

Zahnentwicklung und Zahnwechsel beim Welpen

Genauso wie wir Menschen werden Hunde zunächst zahnlos geboren. Im Laufe der ersten Lebensmonate bildet sich erst einmal das Milchgebiss aus, dann - nach dem Zahnwechsel - das voll funktionelle Hundegebiss.

Inhaltsverzeichnis:

Das Milchzahngebiss

Zahnentwicklung - Geburt bis Woche 2

Zu Beginn ihres Lebens sind Welpen fast genauso hilflos wie menschliche Babys. Zahnlos und vollkommen blind können sie sich nur kriechend fortbewegen, um ihr erstes großes Ziel zu erreichen – die mütterliche Zitze. In der ersten Lebenswoche schlafen die kleinen Hundebabies 70-80% der Zeit und wachen nur auf, um Milch zu trinken. Nach einer weiteren Woche öffnen sich die Augen der Kleinen und sie beginnen, Laufen zu lernen und die Welt zu erkunden.

Zahnentwicklung – Woche 3 bis 8

Der Durchbruch des Milchzahngebisses beginnt mit der dritten Lebenswoche. Dabei sind zunächst nur die Eckzähne zu sehen. Langsam sind die Welpen in der Lage, sich fortzubewegen und die Welt um sich herum wahrzunehmen. Ab Woche vier treten nun auch die Schneidezähne durch. Die Hundebabies beginnen nun an Dingen zu knabbern und spielerisches Beißverhalten an den Tag zu legen. Der Züchter beginnt nun damit, die Welpen langsam von der Milchaufnahme zu entwöhnen. Dazu wird ihnen mehrmals am Tag spezielles Beifutter angeboten, das püriert oder eingeweicht wurde. Langsam gewöhnen sie sich daran, festes Futter zu sich zu nehmen und ihre Mama in Ruhe zu lassen. In der fünften Woche treten nun auch die Backenzähne an die Oberfläche. Ungefähr ab der sechsten Woche sollten die Welpen aufhören, bei der Mutter zu saugen. Zum einen sind sie alt genug, um feste Nahrung zu sich zu nehmen. Zum anderen ist das Milchzahngebiss nun mitunter voll entwickelt. Die angegebenen Zeitpunkte des Zahndurchbruchs variieren natürlich stark je nach Hunderasse und -größe. Spätestens in der achten Woche sollten die Welpen komplett entwöhnt sein. Zu jedem späteren Zeitpunkt bereiten Saugversuche der Hündin deutliche Schmerzen.
Zahnentwicklung beim Hund

©Ute Becker

Zahnformel Welpengebis

Um das gesunde Gebiss darzustellen, nutzt man sogenannte Zahnformeln. Sie geben an, wie viele Zähne welcher Art im Kiefer eines gesunden Welpen zu finden sein sollten.

3i      1c      3p
----------------
3i      1c      3p

Aber was genau sagt uns diese Formel nun? Im Oberkiefer (oberhalb der Linie) hat der Welpe auf jeder Seite drei Schneidezähne (Incisivi), einen Eckzahn (Caninus) und drei vordere Backenzähne (Prämolare). Im Unterkiefer, also unterhalb der Linie, besitzt der Welpe genauso viele Zähne. Die Buchstaben sind klein geschrieben, weil es sich um Milchzähne handelt.

Was ist der Unterschied zwischen Milch- und Dauergebiss?

Ein Welpe hat in der Regel 28 Milchzähne. Diese Zähne sind kleiner und spitzer als die bleibenden Zähne. Sie dienen als Platzhalter bis die bleibenden Zähne aus dem Kiefer austreten. Um zu verstehen, was genau an den Milchzähnen besonders ist, müssen wir etwas weiter ausholen. Milch- und bleibende Zähne entwickeln sich zeitgleich im Kiefer des Hundeembryos. Während die Milchzähne allerdings relativ nah an der Oberfläche entstehen, wachsen die bleibenden Zähne tief im Kiefer heran. Bei beiden Zahnanlagen wird der schützende Zahnschmelz bereits im Kiefer auf die Zähne gelegt, sodass sie beim Austritt durch das Zahnfleisch geschützt sind. Dadurch, dass die Milchzähne näher an der Oberfläche eingelagert sind und damit schneller austreten, kann ihre Zahnschmelzschicht nicht so dick ausgebildet werden wie die der bleibenden Zähne. Und deshalb sind die Milchzähne empfindlicher als die späteren Zähne! Sie bekommen schneller Karies und können leichter abbrechen als die anderen. Es ist wichtig, dass die Milchzähne gut gepflegt werden und so lange wie möglich im Kiefer verbleiben. Nur so bleiben die Zahnalveolen frei für die ausgereiften Zähne. Was sind Zahnalveolen? Lies‘ es nach in unserem Artikel zur gesunden Zahnpflege!

Das Dauergebiss des Hundes

Der Zahnwechsel

Der Zahnwechsel beginnt im dritten Lebensmonat des Hundes. Es gibt eine feste Reihenfolge, in welcher die Zähne wechseln. Zunächst lösen sich die vorderen beiden Schneidezähne und werden mit bleibenden Zähnen ersetzt. Das geschieht etwa im dritten bis fünften Lebensmonat. Zwischen dem vierten und siebten Monat folgen der dritte Schneidezahn und der Eckzahn. Der erste vordere Backenzahn hat keinen Milchzahn-Vorläufer, der verdrängt werden muss. Er tritt etwa zwischen dem vierten und fünften Monat aus dem Zahnfleisch aus. Zwischen dem vierten und sechsten Monat verdrängen die anderen drei vorderen Backenzähne die entsprechenden Milchzähne. Genauso treten in dieser Zeit die ersten beiden hinteren Backenzähne durch. Im sechsten bis siebten Monat tritt nun auch der letzte Backenzahn aus der Mundhöhle aus – das Gebiss ist nun fertig entwickelt!

Du fragst Dich, was genau passiert, damit die Milchzähne ausfallen? Sobald die bleibenden Zähne im Kiefer ausgereift sind, beginnen spezielle „Abbau-Zellen“ damit, die Wurzel des Milchzahnes “aufzuessen”. So lockert er sich mehr und mehr. Die Wurzel des bleibenden Zahns hingegen verlängert sich und er wird immer weiter in Richtung Oberfläche geschoben. Schließlich hat der Milchzahn nicht mehr genug Halt und fällt aus seiner „Alveole“ heraus. Nun kann der bleibende Zahn nachkommen.

Zahnformel Dauergebiss

Hast Du gerade richtig mitgezählt? Dann solltest Du bereits wissen, dass im bleibenden Gebiss des Hundes 42 Zähne zu finden sind. Die Zahnformel lautet folgendermaßen:

3I      1C      4P      2M
-------------------------
3I      1C      4P      3M

Der ausgewachsene Hund besitzt also im Oberkiefer auf beiden Seiten drei Schneidezähne (Incisivi), einen Eckzahn (Caninus), vier vordere Backenzähne (Prämolare) und zwei hintere Backenzähne (Molare). Im Unterkiefer gibt es einen hinteren Backenzahn mehr. 
Zahnwechsel bei Welpen

©JACLOU-DL

Wie erkennt man den Zahnwechsel beim Welpen?

Wie Du bereits erfahren hast, vollzieht sich der Zahnwechsel zwischen dem dritten und siebten Lebensmonat. Manchmal verläuft der Zahnwechsel unauffällig! Teilweise kannst du diese Phase allerdings an bestimmten Dingen erkennen:
  • Zähne auf dem Boden
  • Blut am Maul
  • Entzündungen der Zähne und des Zahnfleisches
  • Schmerzen beim Spielen/Kauen (selten)
  • Durchfall (selten)
Bei schwerwiegenden Entzündungen oder Durchfall solltest Du einen Tierarzt aufsuchen.

Wie kannst Du Deinem Welpen den Zahnwechsel erleichtern?

Um den Zahnwechsel für Deinen Welpen angenehmer zu gestalten, kannst Du ihm Kauartikel anbieten. So kann er die lockeren Zähne in seiner Maulhöhle lösen. Auf Zerrspiele solltest Du in dieser Zeit eher verzichten.

Trocken- oder Nassfutter: Manche Welpen verweigern in dieser Zeit das Trockenfutter. Sollte dein Welpe genauso am Zahnwechsel leiden, kannst Du ihm Nassfutter anbieten oder sein Trockenfutter einweichen. Allerdings solltest du dabei auf den Stuhlgang achten. Denn ist er zu weich, dann sollte die Flüssigkeitsaufnahme über Nassfutter lieber wieder eingestellt werden.

Welche Probleme gibt es im jungen Hundegebiss?

Bei der Entwicklung des Hundegebisses können verschiedene Probleme auftreten. Es ist wichtig, diese frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. So kannst Du unter Umständen schwerwiegenden Problemen vorbeugen, die sich bei Deinem Hund erst später entwickeln werden. Beim Junghund ist es auf jeden Fall empfehlenswert, den Tierarzt bei Untersuchungen zu bitten, auch das Gebiss in Augenschein zu nehmen. Wir stellen Dir die wichtigsten Zahnprobleme beim jungen Hund vor, sodass Du sie eventuell auch selbst erkennen kannst!

Gebissfehlstellungen

Fehlstellungen des Kiefers oder einzelner Zähne kommen beim Hund recht häufig vor. Besonders heutzutage sieht man verschiedenste Kieferfehlstellungen sehr oft, da Rassen wie Mops, Französische Bulldogge und Co. (Rassen mit Brachycephalie Syndrom) momentan voll in Mode sind. Sie neigen besonders häufig zu Gebissfehlstellungen und haben meistens einen ausgeprägten Vorbiss (Unterbiss). Hier ist der Unterkiefer deutlich länger als der Oberkiefer. Die Zahnentwicklung muss genau beobachtet werden, vor allem während des Zahnwechsels. So kannst du sicherstellen, dass die Zähne deines Welpens am richtigen Platz wachsen können. Vor der Anschaffung eines Welpen solltest Du Dich unbedingt über die rassebedingten Problematiken informieren. Beispielsweise haben die "Plattnasen" haben durch ihre Kurzköpfigkeit oftmals große gesundheitliche Einschränkungen. Leider nicht nur bezogen auf die Gebissfehlstellungen! Fallen Dir bei Deinem Welpen Fehlstellungen auf, solltest Du sie einem Tierarzt zeigen und im Laufe des Hundelebens immer im Auge behalten. Hat dein Hund durch die Fehlstellung allerdings keine gesundheitlichen Probleme, keine Schmerzen und keine Probleme bei der Futteraufnahme, so ist eine Behandlung wahrscheinlich nicht nötig.

Fehlerhafte Zahnanzahl

Es kann passieren, dass bei Deinem Welpen zu wenige (Hypodontie) oder zu viele (Hyperdontie) Zähne angelegt sind. Ist das bereits im Milchgebiss der Fall, sollten Röntgenaufnahmen angefertigt werden um herauszufinden, ob es Anlagen für den entsprechenden bleibenden Zahn gibt. Fehler in der Zahnanzahl können zum Beispiel problematisch werden, wenn nur der Milchzahn als Platzhalter fehlt und sich so die umgebenden Zähne falsch entwickeln. Unter Umständen kann der bleibende Zahn dann nicht richtig durchbrechen und Probleme verursachen. Wenn zu viele Zähne angelegt sind und es sehr eng im Kiefer ist, kann sich zum Beispiel vermehrt Plaques ansammeln und zu starkem Zahnstein führen. Folgen können mitunter weitreichend sein. Die Fehler in der Zahnanzahl können genetisch bedingt sein, aber auch durch Traumata im Welpenalter entstehen!

Probleme bei der Entwicklung des einzelnen Zahnes

Es gibt verschiedene Entwicklungsstörungen der Zähne, die zu seltsam erscheinenden Strukturen im Maul führen können. Zum einen kann es passieren, dass die Anlagen zweier nebeneinander liegender Zähne miteinander verschmelzen (Fusion). Weiterhin kommt es auch selten vor, dass sich eine Zahnanlage zu Beginn der Entwicklung nicht richtig aufspaltet (Gemination). Dann hat ein Zahn zum Beispiel eine Wurzel aber zwei Kronen! Es sieht von außen also aus, als hätte der Hund einen Zahn zu viel. Außerdem können auch nur die Wurzeln zweier sehr eng anliegender Zähne miteinander verwachsen (Konkreszenz). Diese Probleme sind meist kein Grund zur Sorge, sollten aber trotzdem erkannt und sicher diagnostiziert werden. Nur so lassen sich daraus später resultierende Probleme zur Ursache zurückführen. Weitere Probleme sind das Abknicken des Zahnes durch Traumata in der Zahnentwicklung (Dilazeration) oder überzählige Wurzeln eines Zahnes. Diese Missbildungen können später zur Erkrankungen des Zahnhalteapparats führen.Eine weitere Problematik ist der eingestülpte Zahn (Dens invaginans). Dabei stülpen sich Zahnschmelz und Dentin ein und die Zahnpulpa wird unter Umständen freigelegt. Ist das der Fall, kann sich der Zahn schwer entzünden und absterben. Deshalb sollte diese Erkrankung unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden.

Defekte des Zahnschmelzes

Fehlbildungen des Zahnschmelzes nennt man „Dysplasie“. Diesen Begriff hast Du sicherlich schon einmal im Bezug auf Hundekrankheiten gehört, allerdings dreht es sich sonst meist um Hüft- oder Ellenbogendysplasie. In diesem Fall reden wir jetzt allerdings davon, dass der Schmelz zu stark oder zu wenig ausgebildet ist oder auch eine falsche Zusammensetzung hat. Wie Du in unserem Artikel zur Zahngesundheit nachlesen kannst, ist der Zahnschmelz die sehr harte Schutzschicht, die außen auf den Zähnen liegt und sie vor Verletzungen schützt. Sie ist also essentiell für die Zahngesundheit! Schmelzdysplasien erkennst Du an braun-schwarzen Verfärbungen auf dem Zahn. Die Ursachen für solche Probleme können vielseitig sein! Der Schmelz entwickelt sich etwa bis zum vierten Lebensmonat Deines Welpen. Schwere Erkrankungen (Staupe) oder Mangelernährung können zu Schmelzdysplasien führen. Genauso können Entzündungen oder Traumata wie Bissverletzungen im Gebissbereich zu falsch entwickeltem Zahnschmelz führen.

Zahnfrakturen

Durch wilde Spiele, Kauen an harten Substanzen oder kleine Unfälle kann es vorkommen, dass Zähne abbrechen. Das ist besonders dann gefährlich, wenn die Pulpahöhle des Zahns eröffnet wird. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch zu schwerwiegenden Infektionen und zum Absterben des Zahnes führen. Bei Milchzähnen tendiert der Tierarzt meistens dazu, den verletzten Zahn zu entnehmen und Platz für den bleibenden Zahn zu schaffen. Bricht allerdings ein junger bleibender Zahn ab, würde man eher versuchen, den Zahn zu erhalten. Zur Behandlung gibt es verschiedene Methoden. Wichtig ist allerdings, dass Du Deinen Hund innerhalb von 48 Stunden nach der Verletzung einem Tierarzt vorstellst.

©Bruno Glätsch

Zahnwechselstörungen

Milchzähne fallen nicht aus – „Persistierende Milchzähne“

Besonders bei kleinen bis sehr kleinen Rassen kommt es häufiger dazu, dass die Milchzähne nicht ausfallen. Dann treten die bleibenden Zähne durch das Zahnfleisch und quetschen sich hinter oder vor die entsprechenden Milchzähne. Durch den mangelnden Platz im Gebiss entstehen schnell Erkrankungen des Zahnhalteapparates. Diese bleibenden Milchzähne sollten vom Tierarzt entfernt werden.

Bleibende Zähne können nicht durchtreten – „Retinierte oder impaktierte Zähne“

Durch verschiedene Hindernisse wie Milchzahnreste oder sehr festes Zahnfleisch kann es dazu kommen, dass die bleibenden Zähne es nicht schaffen, zur Oberfläche durchzutreten. Aus diesem Grund sollte möglichst frühzeitig ein Röntgenbild angefertigt werden, wenn fehlende Zähne im Kiefer auffallen. Zähne, die im Kiefer gefangen bleiben, können Zysten bilden und schwere Schäden im Kiefer verursachen. Kann der Tierarzt diese Zähne noch im jungen Hundealter finden, kann er versuchen, die Hindernisse zu beseitigen und die Zähne beim Austreten zu unterstützen. Ist dieser Zeitpunkt allerdings schon überschritten, müssen sie entnommen werden. Eine besondere Zahnfehlstellung ist beim Hund allerdings recht häufig und muss meist behandelt werden.

Der Einbiss

Wenn die Eckzähne des Unterkiefers senkrecht nach oben stehen und sich sich in das Zahnfleisch des Oberkiefers bohren, gibt es ein Problem! Dies kann zu Entzündungen des Zahnfleischs, aber auch zu Verletzungen des Oberkiefer-Eckzahns führen. Deshalb sollte der so genannte Einbiss auf jeden Fall einem Tierarzt vorgestellt werden. Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden. Im allergünstigsten Fall ist der Einbiss nicht allzu stark und Du bemerkst ihn, wenn Dein Welpe noch sehr jung ist. Dann kann das Kauen auf Bällen in geeigneter Größe dazu führen, dass sich der Zahn von alleine gerade richtet. Eine weitere Methode wäre eine Kieferorthopädische Behandlung. Ja, du hast richtig gelesen! Auch für Hunde gibt es Zahnspangen! Als letzte Möglichkeit bleibt für den Tierarzt auch das Kürzen der fehlerhaft stehenden Eckzähne.

Die Zahnpflege beim Junghund

Im Welpen- bzw. Junghundalter legst Du die Weichen für das spätere Hundeleben! Jetzt kannst Du den Welpen an verschiedenste Dinge gewöhnen, die den Umgang später erleichtern werden. Deshalb bietet es sich an, von Anfang an immer mal wieder die Zahnkontrolle zu üben. Öffne das Maul des Welpen. Zuerst nur einen Spalt breit, dann immer etwas weiter. Danach gibt’s ein Leckerli. Ein Hund, der sich bereitwillig ins Maul schauen lässt, ist ein echter Gewinn für den Tierarzt und für Dich! So fallen Zahnprobleme eher auf und können rechtzeitig behandelt werden. Außerdem kannst Du so die Gelegenheit nutzen und auf Entwicklungsstörungen der Zähne prüfen. Genauso wie die Zahnkontrolle ist es super, wenn Du von Beginn an das Zähneputzen übst. Tatsächlich wird es empfohlen, die Zähne des Hundes regelmäßig zu säubern. Unsere Hunde heutzutage sind keine Wölfe mehr, die perfekt geformte Gebisse haben, die sich durch Nagen an Knochen und ähnlichem von selbst reinigen.

Außerdem riecht das Ganze dann auch deutlich besser! Wie du richtig Zähne putzt, kannst Du in unserem Artikel zur Zahngesundheit nachlesen! Mit einem weiteren Punkt kannst du für die Zahngesundheit Deines Hundes später vorsorgen. Spielen mit Steinen, Tennisbällen oder ähnlich harten Substanzen sind von Tag 1 an ein Tabu! Es gibt genug Hundespielzeuge im Angebot, mit denen Dein Hund spielen kann, ohne sich ernsthafte Zahnverletzungen zu zu ziehen. Auch das beliebte „Stöckchen Werfen“ ist mittlerweile etwas kritisch zu sehen. Durch Holzsplitter im Mund- und Rachenraum können sehr üble Verletzungen entstehen, die teilweise sogar lebensbedrohlich werden können.

vetevo-Fazit

Wir hoffen, dass wir Dir mit diesem Artikel die wichtigsten Infos und Tipps gegeben haben, damit Du dich auf dem Gebiet Zahngesundheit beim Junghund sicher fühlst. Beherzige unsere Tipps und behalte das Gebiss Deines Hundes immer im Blick – dann sind die Grundfesten für eine zahngesunde Zukunft gelegt! Hast du noch Fragen zur Zahngesundheit des Welpen? Ruf uns an, wir beantworten deine Fragen gerne!

vetevo - Aus Liebe zum Tier.

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