Wurmkur: Wie oft und Alternativen

Entwurmungsschema: Wurmkur, aber wie oft?

Würmer: Keiner will sie haben und doch schleichen Sie sich immer wieder in den Darm unserer Vierbeiner ein. Und das ohne, dass man es Hund und Co. unbedingt anmerkt. Aber wie oft muss man eigentlich entwurmen? Und muss es immer gleich die Wurmkur sein, oder gibt es zuverlässige Alternativen? 

Inhaltsverzeichnis:


Wie häufig braucht mein Hund eine Wurmkur?

Im vorangegangenen Beitrag über Wurmkuren beim Hund haben wir darüber geschrieben, dass die regelmäßige Entwurmung bei Wurmbefall wichtig für die Gesunderhaltung ist und dass es bei richtiger Anwendung eigentlich kaum Gefährdung für unsere Hunde gibt. Dennoch gibt es durchaus Möglichkeiten, die Häufigkeit einer Wurmkur für das einzelne Tier so weit wie möglich zu reduzieren. 

Mit dieser wichtigen und gar nicht so einfach zu beantwortenden Frage beschäftigt sich fortlaufend ein ganzes Expertenteam aus Parasitologen und Tierärzten, die ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animals Parasites). Weil Würmer ein echtes Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier darstellen, gibt die ESCCAP regelmäßig aktuelle Infobroschüren und Tests zur Risikobestimmung, sowie wie oft eine Wurmkur gegeben werden sollte, aus. 

Generell gilt: Wenn Sie sich an die Empfehlungen der ESCCAP halten, sind Sie und Ihr Liebling auf der sicheren Seite. Die Internetseite liefert zahlreiche Informationen dazu, wie das individuelle Risiko für eine Wurmerkrankung entsteht. Hier werden unter anderem Faktoren wie Kontakt mit anderen Hunden, Verzehr von rohem Fleisch sowie kleine Kinder im Haushalt berücksichtigt. Basierend auf diesen Informationen können Sie einen Test machen um das individuelle Risiko einschätzen zu können. Den Link zum Test finden Sie hier.
Entwurmungsschema_ Wie oft ist sinnvoll?

Entwurmungs- Empfehlung

Die Empfehlungen reichen also je nach Haltung, Alter und Ernährung von 4 mal bis zu 12 mal im Jahr, was natürlich erst einmal sehr hoch erscheint. Aufgrund der hohen Reinfektion ist diese Empfehlung allerdings bei hochgefährdeten Hunden absolut gerechtfertigt. Wenn Sie kein Freund davon sind, so zahlreiche Wurmkuren zu verabreichen ohne zu wissen, ob wirklich ein Wurmbefall vorliegt, hilft eine Kotuntersuchung auf Würmer. Ganz nach dem Motto: Erst testen, dann handeln!

Besonders zu erwähnen: Menschen im Allgemeinen, besonders jedoch kleine Kinder sind gefährdet für Wurminfektionen, da diese häufig engen Kontakt zu ihren liebsten Vierbeinern haben. Neben den “normalen” Symptomen gibt es auch einen Zusammenhang mit allergischen Reaktionen wie Asthma, Bronchitis und Ekzemen. Zwar ließ der Rückschluss zu, dass das Aufwachsen eines Kindes mit einer Katze oder einem Hund das Immunsystem positiv stimuliert und im Erwachsenenalter dann seltener mit Allergien zu rechnen ist. Bei einer Infektion des Kindes mit Spulwurmlarven drehen sich diese Faktoren jedoch genau um: die Kinder bekommen dann häufiger allergisches Asthma, Ekzeme und Folgeerkrankungen. So können verirrte Spulwurmlarven auch ins Auge oder ins zentrale Nervensystem gelangen und dort Schäden anrichten. 

vetevo Fazit

Ob Wurmkur oder Kotuntersuchung mit dem vetevo Wurmtest. Als Hundebesitzer/in stehen Sie in Sachen Würmer in der Verantwortung für die Gesundheit Ihres Hundes und seines Umfelds! Und diese Verantwortung kann nur gemeinsam mit den Hundebesitzer/innen Ihres Umfeldes getragen werden, denn: Bekämpfung von Würmern funktioniert nur im Konsens. Und dafür müssen alle Tierbesitzer an einem Strang ziehen, denn eine Infektion oder Wieder-Infektion passiert schneller als man gucken kann. Wenn Ihr Tier Würmer hat, dann liegt es sehr nahe, dass auch der liebste Spielgefährte angesteckt wird. Auch Partnertiere müssen kontrolliert werden und gleichzeitig behandelt werden. Deswegen ist es sehr wichtig regelmäßig zu kontrollieren oder im Falle der Fälle auch zu handeln. 

Würmer beim Hund werden viel zu oft absolut unterschätzt! Und deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie sich, die Menschen und besonders Kinder in Ihrer Umwelt schützen. 

vetevo – Aus Liebe zum Tier

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