Aus aktuellem Anlass: 20% Rabatt auf alle Wurmtests und Spot Ons - Code: STAYATHOME

Beauceron


In einem Renaissance-Manuskript des Jahres 1578 erschienen erste Hinweise auf einen Hund aus derEbene La Beauce nahe Paris. Diese Rasse zeigte Kraft, Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit an dieverschiedensten gestellten Aufgaben. Ihre Vertreter wurden ursprünglich als Packer für die Jagd aufSchweine eingesetzt. Später wurden sie zum Schützen und Hüten von Herden verwendet, bis sieschlussendlich zu den sogenannten „K-9-Hunden“ für Militär und Polizei wurden. Zu Zeiten derWeltkriege diente der Beauceron als Meldehund an der Front. Die Hunde wurden außerdem alsLastenträger, Sanitätshunde und zum Aufspüren von Sprengstoff eingesetzt. Sie erwiesen sich aberauch als Blindenführhunde und Wachhunde als absolut brauchbar. Im Grunde besitzen Beaucerons einähnliches Einsatzgebiet wie der Deutsche Schäferhund. Nach dem Briard, welcher in Frankreich derbeliebteste Hund ist, folgt unmittelbar der Beauceron.


„Bas Rouge“ ist sein Zweitname der auf die lohfarbenen Abzeichen an den Läufen zurückzuführen istund ihm den Spitznamen „Rotstrumpf“ einbrachte. Dank seiner Fellfarbe und Statur könnte manglauben es handelt sich um eine Mischung aus Dobermann und Rottweiler. Das Fell ist am Kopf etwaskürzer und am Körper kräftig und fest anliegend. Seine Unterwolle ist weich und dicht. Der Beauceronwird in zwei Farben gezüchtet, schwarz mit rotbraunen Abzeichen und harlekin. Das Fell ist pflegeleicht,haart aber stark. Rassetypisch sind die doppelten Afterkrallen an den Hinterläufen.


Mit seinem starken Schutztrieb und Territorialverhalten gilt er als furchtlos und selbstsicher. Er ist einzuverlässiger Wachhund der keine fremden Menschen oder Hunde in seinem Revier duldet. Vertreterdieser Rasse haben einen starken Hüteinstinkt und versuchen jegliche Gruppierung zusammenzuhalten,egal ob Mensch oder Tier. Der Beauceron ist ein intelligenter und ruhiger Hund und passt sich denLebenslagen an. Diese Hunde sind besonders lauffreudig und benötigen entsprechende auslastendeTätigkeiten als Hüte-, Wach- oder Fährtenhund. Sie brauchen einen starken, selbstbewussten aberkeinen harten Besitzer und sind nichts für schwache und sanfte Gemüter.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: